Eisstockverein sucht Nachwuchs

Die neu gewählte Führung des Eisstockverein Lampenricht-Gleiritsch mit (von links) Bürgermeister Hubert Zwack, Michael Zinkl, Josef Bäumler, Alfred Zeus, Norbert Zeus, Gregor Gschrey, Jürgen Zinkl, Werner Zitzmann, Benjamin Zwack und Otto Hösl. Bild: akp
Lokales
Gleiritsch
15.04.2015
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Beim Eisstockverein Lampenricht-Gleiritsch bleibt das alte Vorstandsgremium zwei weitere Jahre im Amt. Den Verein mit seinen 98 Mitgliedern plagen allerdings Nachwuchssorgen: Es fehlt an jungen Stockschützen. Dafür gibt es einen Grund.

Bei der Jahreshauptversammlung ließ Vorsitzender Michael Zinkl das Vereinsjahr Revue passieren. Neben sportlichen Aktivitäten wie diversen Turnieren, Wettkämpfen, der internen Vereinsmeisterschaft und dem Zielschießen kamen auch die gesellschaftlichen Aktivitäten nicht zu kurz.

Vereinsturnier

Ein Höhepunkt war erneut das Stockturnier der gemeindlichen Vereine, bei dem sich zum wiederholten Male die Siedler als Sieger durchsetzten. Besuche bei runden Geburtstagen und die Teilnahme am Faschingszug standen ebenfalls auf dem Programm wie auch die Teilnahme an einer Reihe von Sitzungen der Vereinsgemeinschaft Gleiritsch. Der Vorsitzende dankte den Aktiven und den vielen fleißigen Helfern für ihren Einsatz bei Wettkämpfen und Festen. Ein Dank galt der Gemeinde für die finanzielle Unterstützung beim Umbau der Heizungsanlage.

Aufstieg in Kreisliga

Schießwart Werner Zitzmann führte aus, dass der ESV Lampenricht-Gleiritsch in den Sommermonaten mit drei Moarschaften am Spielbetrieb teilnahm. Bei den in Schorndorf stattfindenden Meisterschaften schaffte das Team 1 mit Hans Bayerl, Otto Hösl, Hans Zinkl und Stefan Zinkl den Klassenerhalt in der Bezirksliga Mitte.

Die Moarschaft 2 sicherte sich in Maxhütte-Haidhof mit den Schützen Gregor Gschrey, Georg Stahl, Alfred Zeus und Michael Zinkl ebenfalls den Verbleib in der Kreisliga. In der Kreisklasse A schafften Christian Bauer, Peter Pürner, Norbert Zeus und Werner Zitzmann beim Turnier in Fischbach den Aufstieg in die Kreisliga. Nach Zitzmanns Worten folgten noch eine Reihe eigener Turniere, bei denen sportliche und gesellige Aktivitäten im Vordergrund standen.

Bei den Meisterschaften im Winter lief es nicht mehr so gut. Aufgrund der dünnen Spielerdecke musste eine Mannschaft abgemeldet werden. Beim Turnier der Oberliga Nord im Weidener Eisstadion reichte es nicht mehr für den Klassenerhalt. Beide Teams mussten in die Bezirksliga absteigen. Kassier Otto Hösl berichtete, dass die Umstellung der Heizungsanlage von Gas auf Pellets zu einer Halbierung der Heizkosten führte. Reine Formsache war die vom Finanzamt angeregte Anpassung der Vereinssatzung, um die Gemeinnützigkeit zu behalten. Demnach fällt bei Auflösung des Vereins das Vereinsvermögen der Gemeinde Gleiritsch zu, die es wiederum nur zu gemeinnützigen Zwecken verwenden darf. Unter der Leitung von Bürgermeister Hubert Zwack und Norbert Zeus kam es zur Neuwahl der Vorstandschaft (siehe Info-Kasten).

Dünne Spielerdecke

Vorsitzender Michael Zinkl sprach die Problematik der dünnen Spielerdecke an. Nach seinen Worten sei es schwierig, jüngere Mitglieder für das Stockschießen zu gewinnen. Das liege zum einen am demografischen Wandel, mit dem viele Vereine zu kämpfen hätten, zum anderen an der langen Dauer der Turniere. Nicht selten müsste hier der ganze Samstag geopfert werden, was viel Freizeit binde und die Jüngeren von der Teilnahme an Wettkämpfen abschrecke.
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