Vier Krippenplätze

Lokales
Gleiritsch
28.03.2015
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Mit interkommunaler Zusammenarbeit können die Gemeinden viel Geld sparen. Vorbildlich praktiziert - und zwar "schon von "Kindesbeinen an" - wird dies in den Gemeinden Gleiritsch und Teunz.

Dass Schulen und Kindergärten in kleinen Gemeinden das "Aus" droht, ist Fakt. Aufgabe der Gemeindevertreter ist es, verträgliche Lösungen zu finden, die auch finanzierbar sind. Ein Paradebeispiel ist der Kindergarten "Heilige Familie" in Teunz, dem auch eine Kinderkrippe mit derzeit 18 Kleinkindern angegliedert ist.

Fühlten sich die Gleiritscher Kinder schon im Kindergarten der Kirchenstiftung Teunz wohl, so ist 2012 auch eine Vereinbarung getroffen worden, sich sowohl an den Baukosten, als auch an dem Betriebskostendefizit der Krippe (für Gleiritsch sind vier Plätze vorgesehen), zu beteiligen. Bei der Gemeinderatssitzung am Donnerstag stand der anteilsmäßigen Übernahme des Betriebskostendefizits für 2014 nichts im Wege. Davon übernimmt die Kirchenstiftung 20 Prozent, den Rest tragen die Gemeinden Teunz und Gleiritsch.

Abweichungen

Obwohl der Bauantrag von Robert Frischholz, auf Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage, einige isolierte Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes Lampenricht (wie Garagenstandort oder Dachfarbe) abforderte, ist das gemeindliche Einvernehmen erteilt worden. Auch dem Antrag einer Gleiritscher Bürgerin, auf Erweiterung der Straßenbeleuchtung im Bereich des Schlehenweges, konnte stattgegeben werden. Der Abschluss einer Vereinbarung mit dem Landkreis Schwandorf über die Übertragung von Pflichten bei Nutzung von Kreisstraßen bei Veranstaltungen war eher eine Formsache, die aus rechtlichen Gründen aber nötig war.

700 Asylbewerber

Das Gemeinsamkeit stark macht und sich lohnt, ist auch im Bezug auf die kommunale Strombeschaffung einmal mehr deutlich geworden. Da der Bayerische Städtetag für den Strombezug für Straßenbeleuchtung und gemeindliche Liegenschaften für 2014 bis 2016 günstige Konditionen ausgehandelt hatte, ist beschlossen worden, auch an der Bündelausschreibung für den Strombezug 2017 bis 2019 teilzunehmen.

Aus der Bürgermeister-Dienstbesprechung informierte Hubert Zwack, dass sich derzeit 700 Asylbewerber im Landkreis Schwandorf befinden, mit denen es keinerlei Schwierigkeiten gebe.
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