Von Maßnahmen bei Vergiftung bis zur Reanimation
Feuerwehr fit in Erster Hilfe

Lokales
Gleiritsch
29.01.2015
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Auf Einladung von Feuerwehrvorsitzendem Leonhard Pretzl kam Helmut Kramer, Fachausbilder der Johanniter-Unfallhilfe, ins Feuerwehrhaus und unterwies die angemeldeten Teilnehmer in einem zweitägigen Kurs in Erster Hilfe.

Eigentlich, so Kramer, sollte jeder seine Erste-Hilfe-Kenntnisse alle paar Jahre auffrischen, doch viele würden dies nicht machen. Mittlerweile müsse in Firmen ein Anteil fünf Prozent der Belegschaft eine Erste-Hilfe-Ausbildung haben, die Kosten würden von der jeweiligen Berufsgenossenschaft übernommen. "Jeder war sicherlich schon mal in einer Situation, in der man die Hilfe eines Mitmenschen benötigt hat", so der Ausbilder, "sei es zu Hause, in der Firma, in der Schule oder während der Freizeit". Umso mehr sollte es auch selbstverständlich sein, anderen in Notfallsituationen zu helfen, meinte er.

An zwei Tagen erlernten die Feuerwehr-Mitglieder, wie bei Unfallsituationen vorzugehen ist, oder wie Menschen in Not zu helfen ist. Verbrennungen und Vergiftungen standen ebenso auf der Tagesordnung wie die Vorgehensweise bei Atemproblemen.

Die "stabile Seitenlage" wurde geübt, die einheitliche Notrufnummer 112 angesprochen sowie die optimale Absetzung des Notrufes. Die potenziellen Helfer erlernten, wie man reanimiert und durften das an einer Puppe üben, und zwar per Herzdruckmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung.
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