Mit Fördertöpfen geht’s leichter

Bürgermeister Hubert Zwack freute sich über einen harmonischen Verlauf der Bürgerversammlung. Bild: frd
Politik
Gleiritsch
27.08.2016
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Die Bürgerversammlung brachte es hervor: Auf ihre drei "D" sind die Gleiritscher stolz: Dorfladen, Dorfbackofen, Dorfwirtshaus. Bürgermeister Hubert Zwack informierte über geplante Investitionen, die heuer den Breitbandausbau und 2017 die Sanierung des Schulhauses betreffen. Ein großes Thema des Vorjahres wurde nur gestreift.

Bürgermeister Hubert Zwack legte zu Beginn eine durchwegs positive Jahresbilanz vor, blickte ein wenig in die Vergangenheit zurück und gab einen Ausblick auf die kommenden Jahre. Er freute sich, dass auch der gesamte Gemeinderat im Dorfwirtshaus anwesend war. Zwack listete wichtige Daten der Gemeinde wie die Einwohnerzahl (659 Bürger zum 31. Dezember 2015), Geburten (8 im Jahr 2015 und 2 bisher in 2016) und Trauungen (1) heraus.

Noch Petition


Die Kinder der Gemeinde werden in den Schulen, Kindergärten und Krippen in Teunz und Oberviechtach gut unterrichtet und versorgt, was sich die Gemeinde, "als gut angelegtes Geld", auch gerne einiges kosten lässt. Der "Kampf gegen die Windräder" im Windpark Pamsendorf scheine zwar verloren, doch in einigen Wochen werde noch über eine Petition entschieden, betonte der Bürgermeister. Die Windräder spielten bei der Bürgerversammlung nur noch am Rande eine Rolle, wenn auch ein Mitbürger einen "Heimat-Nachruf" in Versform, als Abgesang auf die "Natur- und Waldzerstörer" verteilte.

"Schule" für acht Vereine


Hubert Zwack erinnerte daran, dass der Gleiritscher Dorfladen zum "Dorfladen 2015" gekürt worden ist. Der "Breitband-Ausbau-Vertrag" sei bereits unterzeichnet. Worte des Dankes richtete er an alle Vereine und alle im Ehrenamt arbeitende Bürger, sowie auch an diejenigen, die in der Pflege der eigenen Anwesen ihren Beitrag zur Dorfverschönerung leisten. Ein besonderes Lob erteilte er dem Gartenbau- und Ortsverschönerungsverein, der Feuerwehr, dem Bauhof und insbesondere auch der Verwaltungsgemeinschaft Oberviechtach (VG) unter der Leitung von Anton Brand, da sie gute Arbeit für die Kommunen leiste. Hervorragende Arbeit werde auch vom "Dorfbackofen-Team" und von den Mitarbeitern im Dorfladen geleistet.

Weitere Ausführungen des Bürgermeisters galten der Sanierung der ehemaligen Schule, die in Verbindung mit den acht Dorfvereinen bereits grob geplant sei und nun in die Feinplanung umgesetzt werden müsse. Aus dem "kommunalen Investitionsprogramm" (KIP) werden dafür 540 800 Euro (90 Prozent der Sanierungskosten) beigesteuert. Die große Herausforderung dieses Jahres sei der Breitbandausbau mit Gesamtkosten von 650 000 Euro und einem Eigenanteil von 120 000 Euro, wozu Ludwig Himmelstoß von der Amplus AG im Anschluss an die Bürgerversammlung informierte (Artikel folgt).

Auch ein Blick auf die Finanzlage der Gemeinde war recht positiv, denn von einer "Pro-Kopf-Verschuldung" von 200 Euro können andere Kommunen nur träumen.
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