Projekt „Integration anerkannter Flüchtlinge“
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Politik
Gleiritsch
26.04.2016
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Nur wenige Punkte wies der öffentliche Teil der Gemeinderatssitzung auf. Zunächst wurde der Ausbau des Dachgeschosses im Wohnhaus von Monika und Josef Schmidhuber einstimmig abgesegnet Im Rahmen der Lehrstandsoffensive wurde die Reaktivierung von Wohnungsreserven für die dauerhafte Unterbringung anerkannter Flüchtlinge diskutiert.

Wie Bürgermeister Hubert Zwack ausführte, gehe es darum, Flüchtlinge im ländlichen Raum anzusiedeln, da man sich im Gemeindeleben anders als in der Anonymität von Großstädten schnell persönlich kennenlernt und aufeinander zugeht. Flüchtlinge sollen zu Mitbürgern in der Mitte der Gemeinschaft werden, anstatt am Rande der Gesellschaft zu leben. Allerdings müssen dazu die Themen Wohnen, Arbeit und Mobilität zusammengebracht werden. Der Brückenlandverbund aus zwölf Gemeinden sei die geeignete, regionale Größe dafür. Priorität haben einerseits die Reaktivierung von leerstehenden Wohnungen, für welche der Freistaat hohe Förderquoten in Aussicht gestellt hat, andererseits ein Netzwerk, in dem Vertreter des Landkreises, der Wirtschaft, Bildung und gesellschaftlicher Institutionen integriert werden. Die Gemeinderäte zeigten sich mit der Beauftragung des Büros u.m.s. einverstanden. Das Angebot besteht in der Beauftragung zur Durchführung des Bausteins 1. Sollten sich die Gemeinden für die Beauftragung von Baustein 2 aussprechen, so besteht auch dafür seitens der Gemeinde Gleiritsch Einverständnis. Bürgermeister Zwack gab bekannt, dass der Auftrag zur Reparatur des Tauchtropfkörpers der Kläranlage an die Firma Stengelin Umwelttechnik, Dürbheim (Angebotspreis 9.576 Euro) vergeben wurde.
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