Viel Geld für Umbaupläne

Politik
Gleiritsch
19.07.2016
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Wenn Bürger bauen und dabei investieren, bleiben sie ihrer Heimatgemeinde erhalten. Bürgermeister und Gemeinderäte helfen deshalb gerne, wenn es um kleine Abweichungen vom Bebauungsplan geht. In Bezug auf die alte Schule gibt es eine gute Meldung.

Gleich beim ersten Bauantrag der öffentlichen Sitzung hatten sich die Gemeinderatsmitglieder mit dem Antrag auf isolierte Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes zu befassen. Torsten Schwarz aus Gleiritsch hatte den Antrag dazu gestellt, denn im Baugebiet "Am Vogelherd" sind geschlossene Wände als Einfriedung zwischen den Grundstücken nicht erlaubt. Diesen Antrag hat der Gemeinderat unter der Auflage, dass die Nachbarunterschriften vorliegen, genehmigt.

Das gemeindliche Einvernehmen gab es für den Neubau eines Betriebswohnhauses mit Doppelgarage im Bereich des Bebauungsgebietes Lampenricht von Tobias Hammerl und auch für den Antrag von Margareta und Otto Hösl auf Errichtung einer Dachgaube am eigenen Haus. Weiterhin konnte auch dem Antrag auf Umbau des bestehenden Wohnhauses von Matthias Prem aus Gleiritsch zugestimmt werden.

Die Widmung eines kleinen Grundstückteils zu einer öffentlichen Straße war hingegen eher Formsache. Bürgermeister Hubert Zwack gab an nichtöffentlich gefassten Gemeinderatsbeschlüssen bekannt, dass der Abschluss eines Vertrages über die Planung, Einrichtung und den Betrieb eines Hochgeschwindigkeitsnetzes (Breitband-Ausbauvertrag) mit der Amplus AG Teisnach zugestimmt worden ist; ebenso dem Abschluss eines Leerrohrvertrages. Zur Sicherstellung eines langfristigen Weiterbetriebs der beiden Scheibentauchkörperwalzen in der Kläranlage ist die Firma Stengelin Umwelttechnik mit entsprechenden Reparaturarbeiten beauftragt worden (voraussichtliche Kosten 10 200 Euro).

Beim Punkt "Informationen" gab Hubert Zwack bekannt, dass der Gemeinde aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) für die Sanierung der früheren Schule der Betrag von 540 000 Euro in Aussicht gestellt worden ist. Nun gilt es, die Planungen dafür zeitgerecht einzureichen. Im Zusammenhang mit dem Windpark Pamsendorf stellte der Bürgermeister entgegen immer wieder anderslautenden Veröffentlichungen richtig, dass der Gemeinderat den Pfreimder Stadtrat um eine zeitliche Rückstellung und nicht um eine Verweigerung seines Einvernehmens im Bezug auf die Windkraftanlage Pamsendorf gebeten hat.
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