Breitbandausbau läuft an
Glasfaser bis ins Haus

Ludwig Himmelstoß informierte zum Breitbandausbau. Bild: sgs
Vermischtes
Gleiritsch
11.11.2016
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220 Haushalte sollen von einer Glasfaserleitung bis ins Haus profitieren und damit Bandbreiten von 200 Megabit pro Sekunde und mehr nutzen können. Die Amplus AG informierte die Bürger über die neuen Möglichkeiten auf der Datenautobahn.

"Aktuelles rund um den Breitbandausbau in und um Gleiritsch": Zu dieser Informationsveranstaltung hatte die Firma Amplus AG in den Landgasthof "Zum Dorfwirt" eingeladen. Viele Bürger zeigten sich interessiert und so waren Ludwig Himmelstoß und Richard Paulus sehr erfreut über das vollbesetzte Lokal. Im Juli hatten Unternehmen und Gemeinde den Kooperationsvertrag zum Breitbandausbau unterzeichnet. Nach Abschluss des Projekts profitieren 220 Haushalte von einer Glasfaserleitung bis ins Haus - und damit Bandbreiten von 200 Megabit pro Sekunde und mehr.

Neues Konzept


Himmelstoß stellte zunächst das Unternehmen vor, das seinen Sitz im niederbayerischen Teisnach hat und seit Mai 2009 besteht. Mehr als 350 000 Haushalte in 1000 Gemeinden in 13 Landkreisen Bayerns seien bereits mit 500 Kilometer Glasfaser versorgt worden. 1300 FTTH-Anschlüsse, also Anschlüsse bis ins Haus, seien darin enthalten. Auch für abgelegene Gemeindeteile gebe es mit Hybrid ein spezielles Ausbau-Konzept. Bis zu 100 Megabit pro Sekunde sei mit FTTC (Fibre to the Curb) möglich. Die Glasfaser verliefen bis zum Kabel-Verzweiger, die "letzte Meile" bestehe aus Kupfer. Bei der Verlegung bis zum Haus (FTTH) seien keine Investitionen für neue Hardware nötig. Die derzeit mögliche Bandbreite werde mit der Bonding-Technologie verdoppelt, und das bis zu 200 Megabit pro Sekunde. Unter den Internetanbietern sei das Ausbaukonzept von Amplus einmalig. Statt ausschließlich Kabelverzweiger mit Glasfaser anzuschließen, setze das Unternehmen in vielen Fällen auf den Hybridausbau: Abgelegene Gemeindegebiete werden mit Glasfaser bis ins Haus erschlossen und haben dadurch gleichermaßen Zugang zum Highspeed-Internet.

"Wozu aber 200 Megabites pro Sekunde?", fragte der Experte in die Runde und gab auch gleich die Antwort. Hohe Bandbreiten seien Wettbewerbsfaktoren bei Familien und Betrieben. Je höher die verfügbare Bandbreite, desto größer der jeweilige Bedarf. Auch der ländliche Bereich habe dabei seinen Nutzen: Kann man doch auf dem Lande wohnen und dennoch Verbindung zur Welt haben. Die sich anschließende Diskussion war rege. Soweit wie möglich wurden alle Fragen von den Vertretern des Unternehmens ausführlich beantwortet. Himmelstoß erklärte außerdem, dass der Glasfaserhausanschluss Bestandteil des Kooperationsvertrags im Zuge des geförderten Breitbandausbaus ist - der Hausanschluss somit kostenfrei sei. Nach Abwicklung der im Kooperationsvertrag vereinbarten Baumaßnahmen werden die Kosten für die Herstellung des Anschlusses dem Grundstückseigentümer in Rechnung gestellt. Möglich seien Anschlussübernahme, ein Neuanschluss sowie optional ein zusätzlicher Anschluss.

Nicht selber kündigen


"Kündigen Sie auf gar keinen Fall selber, das übernehmen wir für Sie", riet Himmelstoß. Ziemlich wahrscheinlich sei die Verzögerung der gewünschten Rufnummernmitnahme. Wenn Amplus den bestehenden Vertrag mit dem bisherigen Anbieter kündigt, stimme das Ende der Vertragslaufzeit mit dem Schalttermin überein. Das Unternehmen steht für weitere Auskünfte zur Verfügung.
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