Ein Platz in der Schule
Geheinschaftshaus Gleiritsch liefert Räume für Krieger- und Reservistenkameradschaft

Das erste Jahr geschafft: Vorsitzender Josef Irlbacher würdigte in seiner Bilanz das Engagement der Mitglieder. Bild: sgs
Vermischtes
Gleiritsch
04.03.2016
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Sie sammeln für Kriegsgräber, stellen Sargträger und sind ein Aktivposten im Vereinsleben. Bald können sich die Mitglieder der Krieger- und Reservistenkameradschaft dabei auch auf eine eigene "Zentrale" stützen.

Zur Jahreshauptversammlung mit anschließendem Abschlussessen traf sich die Krieger- und Reservistenkameradschaft unter Vorsitz von Josef Irlbacher. 113 Mitglieder, darunter 2 Ehrenmitglieder und 8 Frauen gehören zum Kriegerverein. 62 Mitglieder sind in der Reservistenkameradschaft.

Wieder Weinfest


Zu den Aktivitäten der Mitglieder gehörte die Teilnahme am BSB-Kegelturnier in Nabburg, wo die Gleiritscher bei 18 Teams den vierten und achten Platz erzielten. Beim Vereineschießen des ESV Lampenricht-Gleiritsch erreichte die Moarschaft der Krieger den neunten Platz. Großen Anklang fand die Familienwanderung "Mit Kindern in der Natur" rund um Gleiritsch, die Teil des Ferienprogramms war. Die erwachsenen Teilnehmer waren davon ebenso begeistert wie die Kinder. Am Vatertag besuchten die Krieger Vereinskollegen in Neunaigen und ließen den Tag dann daheim beim Fest der Feuerwehr ausklingen. Das Weinfest Ende August im Reichert'n Stodl wurde von der Bevölkerung ebenfalls sehr gut angenommen und wird auch heuer wieder fest im Terminkalender des Vereins verankert sein.

Die Teilnahme an kirchlichen Festen gehörte ebenso zum Programm wie der Besuch der Jubiläen von befreundeten Vereinen. Auch an der Weihnachtsfeier der Bundeswehr Pfreimd nahm man mit einer Abordnung teil. In diesem Zusammenhang bedankte sich der Vorsitzende auch bei den Fahnenträgern Martin Troidl und Rudolf Hartinger sowie beim Kanonier Richard Babl.

Irlbachers Dank galt auch den Spendensammler für Kriegsgräber: Richard Österer, Georg Wilhelm, Richard Babl, Gerald Kiener, Josef Pretzl und Josef Irlbacher. Das Vorstandsteam lobte er für die gute Zusammenarbeit im ersten gemeinsamen Vereinsjahr. Auch Bürgermeister Hubert Zwack war mit der Rolle der Krieger- und Reservistenkameradschaft zufrieden.

Bei Beerdigungen


Zwack ging noch kurz auf die im Rahmen des "Kommunalen Investitionsprogramms" (KIP) beantragte energetische Sanierung der ehemaligen Grundschule ein. Ziel sei es, ein Gemeinschaftshaus für alle Vereine zu schaffen, damit das Schulhaus wieder mit Leben erfüllt werde. Die Krieger würden hier dann einen eigenen Raum erhalten. Die Entscheidung, welche Gemeinden Förderungen erhalten, soll voraussichtlich im April fallen. Abschließend informierte der Vorsitzende darüber, dass der Kriegerverein bei Beerdigungen künftig zusammen mit der Feuerwehr die Sargträger stellt.
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