Gleiritsch bald mit Glasfaser bis ans Haus
Fit für ein neues Zeitalter

Der Gleiritscher Bürgermeister Hubert Zwack und der Vorstandsvorsitzende der Amplus AG, Christof Englmeier (sitzend) haben den Kooperationsvertrag für das schnelle Internet unterzeichnet. Im Hintergrund (von links) der Leiter der VG Oberviechtach, Anton Brand, Saskia Stingl vom Amplus Marketing und Amplus-Kommunalbetreuer Dr. Johannes Böhm. Bild: frd
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Gleiritsch
07.07.2016
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Der Vertrag ist unterschrieben, jetzt kann der Ausbau der Datenautobahn beginnen, die "Glasfaser bis ans Haus" verspricht. Wer sich jetzt für eine eigene "Ausfahrt" entscheidet, kann viel Geld sparen.

In spätestens zehn Monaten sollen der Hauptort und alle Ortsteile an das Internet angeschlossen sein. Mit "Glasfaser bis ans Haus" steht dann allen Gemeindebürgern eine Datenverbindung auf dem technisch höchsten Stand zur Verfügung, sind die Vertreter der Firma Amplus und Bürgermeister Hubert Zwack überzeugt. In den nächsten Wochen wird es dazu eine Informationsveranstaltung geben, bis dahin raten die Verantwortlichen den Bürgern, vorerst keine neuen Netzverträge abzuschließen.

In der Gemeinde Gleiritsch ist der Startschuss für das schnelle Internet gefallen. Bürgermeister Hubert Zwack und der Vorstandsvorsitzende der Amplus AG, Christof Englmeier, haben kürzlich in den Räumen der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Oberviechtach, den Kooperationsvertrag zum Breitbandausbau unterschrieben.

220 Grundstücke


Nach der geplanten zehnmonatigen Bauzeit erhalten 220 Gleiritscher Grundstücke eine Glasfaserleitung bis ins Haus (FTTB, Fibre to the Building) und damit bei 200 Megabit pro Sekunde die ideale Bandbreite für einen modernen Internet-Service wie IPTV, Cloud oder Streaming-Dienste. "Und das beste daran ist, dass die Grundstücksbesitzer, wenn sie jetzt anschließen, Glasfaser bis ins Haus völlig ohne Eigenbeteiligung bekommen", werben die Netzbetreiber. Wer jetzt nicht anschließe und sich später dann doch für einen Internetanschluss entscheide, müsse dann mit einer Kostenbeteiligung von 400 Euro rechnen.

In der knapp zehnmonatigen Bauzeit, können sich Gewerbetreibende mit festen IP-Adressen, hohen Upload-Raten und überdurchschnittlicher Netzstabilität für das neue Internetzeitalter rüsten. Mit rund 14 Kilometer Glasfaserkabel stellt der niederbayerische Internetanbieter aus Teisnach die schnelle Verbindung in Gleiritsch und den Ortsteilen Bernhof, Boxmühle, Hebenhof, Heilighäusl, Kohlmühle, Kroau, Lampenricht, Sägmühle, Steinach, Stöcklhof und Ziegelhäuser her. Basis dafür ist das Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung.

Förderung gesichert


Da Bürgermeister Hubert Zwack bereits den Förderbescheid erhalten hat, ist auch der Zuschuss mit 80 Prozent durch den Freistaat Bayern gesichert. Da die Amplus AG für die Herstellung des Anschlusses private Grundstückbesitz betreten muss, ist ein Nutzungsvertrag mit den jeweiligen Eigentümern erforderlich. Darüber soll nun auch zeitnah bei der Bürgerversammlung informiert werden.

Außerdem rät die Verwaltung, vor diesem Zeitpunkt keine neuen Verträge mit Netzanbietern abzuschließen, da den Haushalten dadurch Nachteile entstehen könnten.
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