In der Luft den Schnabel vorn
Brieftaubenverein „Gut Flug Gleiritsch“ zieht Bilanz

Vermischtes
Gleiritsch
17.12.2015
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Extreme Wetterbedingungen haben sich auch auf die Flüge der Brieftauben ausgewirkt. Manche erwiesen sich bei Wind und kühlen Temperaturen als ungewöhnlich schnell. Die Vögel mussten aber auch viel Hitze aushalten, und die Jungtauben waren mit einem viel größeren Problem konfrontiert.

Der Brieftaubenverein "Gut Flug Gleiritsch" blickte am Jahresende im Vereinslokal Liebl auf das abgelaufene Flugjahr zurück. Der Vereinsvorsitzende Ambros Galli konnte bei dem Treffen außerdem eine Reihe erfolgreicher Züchter ehren. Ambros Galli berichtete über eine Saison mit extremen Wetterverhältnissen, die das Reisegeschehen im abgelaufenen Jahr prägten. Ständig wechselnde Wetterbedingungen gepaart mit kräftigen Westwinden und niedrigen Temperaturen sorgten während der gesamten Alttierflüge für außergewöhnlich hohe Fluggeschwindigkeiten. Die Anfang Juli einsetzende große Hitze war allerdings ein Wetterextrem, das den Tauben eher zu schaffen machte.

Flüge abgesagt


Galli berichtete weiter von der Jungtaubenkrankheit, die ein schier unüberwindliches Problem darstellte und in deren Folge die Flüge verkürzt, verschoben oder abgesagt werden mussten, um nicht leichtfertig Verluste bei den Tieren zu riskieren.

Der Vereine aus Gleiritsch waren an 4 Trainings- und 15 Preisflügen beteiligt. Bei insgesamt 3143 gesetzten Tauben bei der Alttierreise konnten 1205 Preise errungen werden, dies entspricht 38,3 Prozent. Damit rangiert die Einsatzstelle über dem Durchschnitt von 33,3 Prozent Bei den Jungtauben wurden 1233 Tauben eingesetzt und 566 Preise errungen, dies entspricht 45,9 Prozent.

Der Vorsitzende Galli ehrte die erfolgreichen Züchter von "Gut Flug Gleiritsch". Vereinsmeister wurde heuer die Schlaggemeinschaft Zanner, gefolgt von den Schlaggemeinschaften Zirwick, Kiener und Prechtl. Die vier ersten Jährigenmeister waren die Sportfreunde Prechtl, Kiener, Galli und Müller. Die Weibchenmeisterschaft ging an die Schlaggemeinschaften Zanner und Zirwick. Beim Jungflug errang die Schlaggemeinschaften Zirwick den ersten Platz. Die Schlaggemeinschaft Prechtl holte sich den ersten Preis der gesamten Reisevereinigung. Beim Altflug hatten die Schlaggemeinschaften Zirwick, Galli und Zanner jeweils dreimal die schnellste Taube, der Züchter Bäumler konnte einmal die schnellste Taube verbuchen.. Beim Flug der Jungtauben hatten die Schlaggemeinschaften Kiener und Zirwick jeweils zweimal den schnellsten Vogel. Die Sportfreunde Kiener und Zanner konnten im Alt- und im Jungflug je eine Bronzemedaille erringen.

Weibchen mit elf Preisen


Mit neun Preisen wies die Schlaggemeinschaft Zanner die besten Vögel auf. Das bestgereiste Weibchen der Schlaggemeinschaft Zanner brachte es auf elf Preise. Bei der Meisterschaft mit jährigen Vögel hatten mit jeweils acht Preisen die Vögel der Schlaggemeinschaften Kiener und Prechtl den Schnabel vorne. Bei den jährigen Weibchen dominierten die Sportfreunde Prechtl und Zirwick. Die besten Jungtauben hatte die Schlaggemeinschaft Zirwick mit den Plätzen eins bis zwölf.
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