Spendenbox im Dorfladen wird gut genutzt: 1000 Euro überreicht
Spendenscheck für Elternhaus

Vermischtes
Gleiritsch
02.11.2016
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Anton Brand, Geschäftsführer des Dorfladens Gleiritsch, folgte zusammen mit Beiratsmitgliedern und dem Dorfladen-Team gerne der Einladung des Vereins zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder in Ostbayern e. V. (VKKK) in Regensburg. Geschäftsstellenleiterin Theresia Buhl freute sich über die Spende von 1 000 Euro und lud zur Besichtigung des vom VKKK vor sechs Jahren errichteten Elternhauses ein.

Im Kassenbereich des Dorfladens steht seit gut eineinhalb Jahren eine Spendenbox des VKKK, die von den Kunden immer gut "genutzt" wird. Der Vorsitzende, Professor Dr. med. Franz-Josef Helmig, erzählte den Gleiritscher Besuchern bei einer kleinen Brotzeit über die Geschichte des VKKK und führte anschließend durch das Elternhaus. Es ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein, der sich überwiegend aus privaten Spendengeldern finanziert. Er wurde am 12. Januar 1989 von sozial engagierten Lappersdorfer Bürgern und betroffenen Familien gegründet. Heute hat der Verein über 1000 Mitglieder mit einem Einzugsgebiet von Weiden über Passau und Ingolstadt bis Regensburg.

Er ist Mitglied im Dachverband der Deutschen Leukämie Forschungshilfe (DLFH). Seine Aufgabe sieht der VKKK in der umfassenden Unterstützung von an Krebs erkrankten Kindern und Jugendlichen, sowie ihrer Familien in medizinischer, pflegerischer, sozialer, psychologischer und rechtlicher Hinsicht. Er leistet Direkthilfe für Familien, die durch die Krankheit ihres Kindes in finanzielle Engpässe geraten sind.

Anfänglich wurde die onkologische Station der Hedwigsklinik in Regensburg unterstützt, indem die Einrichtung von Krankenzimmern, einer Elternstationsküche oder medizinische Geräte ermöglicht wurden. 1995 wurde in unmittelbarer Nähe zur Klinik ein Haus - zuerst angemietet, später dann gekauft - zum Elternhaus "Otto" umgebaut, damit Angehörige betroffener Kinder eine Übernachtungsmöglichkeit hatten.

Als 2008 die Kinderonkologie an den Kuno-Standort Universität Regensburg zog, wurde beschlossen, dass direkt in dessen Nähe ein neues Elternhaus gebaut werden muss. 23 Zimmer mit insgesamt 50 Betten stehen seitdem für Angehörige zur Verfügung. Durch das Elternhaus können die Eltern nahe bei ihren Kindern wohnen. Viele Spenden haben den Bau möglich gemacht, allerdings muss er auch dauerhaft unterhalten werden, welches nur durch entsprechendes Spendenaufkommen gewährleistet werden kann.
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