Jugendleiter Stefan Brändl beklagt Desinteresse der Jugend bei Falkenhorst-Schützen
Nachwuchs: Fehlanzeige

Der Jugendleiter der "Falkenhorst"-Schützen ist mit seinem "Latain am Ende", was das Problem mit den ausbleibenden Jugendlichen betrifft. Trotzdem wird versucht, die Jugendlichen mit einer "Schützenparty" zu begeistern. Bild: rgr
Freizeit
Grafenwöhr
10.03.2016
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Hütten. Die sportlichen Erfolge bei den Erwachsenen sind großartig (wir berichteten), was man aber bei der Jugend nicht gerade behaupten kann. "Das zurückliegende Sportjahr war für die Jugend der Schützengesellschaft 'Falkenhorst Hütten' äußerst schlecht", beklagt Jugendleiter Stefan Brändl.

"So gut wie keine Schüler und Jugendlichen besuchten unsere Schießabende", informierte Brändl. Dieser hatte das Problem schon bei der letzten Jahreshauptversammlung angesprochen. Ihm selbst fehle die Zeit und der nötige Draht, um die Jugendlichen an den Verein zu binden, beziehungsweise ihre Interessen zu fördern. "Gerne wäre ich dazu bereit, das Amt niederzulegen und neuen Wind in die Jugendarbeit kommen zu lassen. Wir bräuchten dringend Nachwuchs; nicht nur für sportliche Erfolge, sondern viel mehr, um den Verein am Leben zu erhalten", betonte der Jugendleiter.

Eine Initiative, um Jugendliche zu begeistern, soll beim diesjährigen Schützenfest ausprobiert werden. Brändl stellte den Ablauf des dreitägigen Festes vor, das heuer am Feuerwehrhaus über die Bühne gehen soll. Bereits am Freitag soll mit einer Schützenparty und dem "Horrido-Express" das Interesse der Jugendlichen und der Bevölkerung gewecht werden. Brändl stellte auch eine Schießbude und Fahrgeschäfte in Aussicht, so wie es sich für ein Schützenfest gehört.

Sportleiter Hans Biersack informierte die Mitglieder in Vertretung der Damenleiterin Christa Kilian über das Damenpokalschießen, bei dem Elisabeth Werner, Lea Schönberger und Heidi Bauer am erfolgreichsten waren. Auch das Wellness-Wochenende war "mit Erfolg gekrönt", denn 34 Damen ließen es sich in Passau gut gehen. Der Termin für 2016 wird noch bekannt gegeben.

Zweite Bürgermeisterin Anita Stauber hält die Herausforderung für eine "gute Sache" und die Schießbude für "echt prima". "Der Zusammenhalt ist da und auch der Wunsch, die Jugend mit einzubinden", lobte Stauber die Zusammengehörigkeit und sprach allen ihren Dank aus, die ihre Zeit und Kraft investieren, um die Meisterschaften und Feste zu organisieren. Abschließend forderte sie auf: "Macht's weiter so" und wünschte: "Gut Schuss!"
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