Katholischer Frauenbund zieht bei Jahreshauptversammlung positive Bilanz
Frauen stehen Seite an Seite

Frauenbund-Vorsitzende Doris Baumann zog eine positive Bilanz über das vergangene Jahr. Der Frauenbund engagierte sich bei zahlreichen Veranstaltungen. Bild: rgr
Freizeit
Grafenwöhr
25.02.2016
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Gegenseitige Inspiration, aber auch gemeinsame Tätigkeiten und Feiern prägen den Katholischen Frauenbund, bei dem Jung und Alt zusammenkommen und sich zur Seite stehen. Bei der Jahreshauptversammlung im Jugendheim wurde Rückblick gehalten.

"Es gab Bewährtes, aber auch spontane Aktionen, die durchgeführt wurden", erinnerte Frauenbund-Vorsitzende Doris Baumann. Beim "Apfelhäuschen-Projekt", das aus einer kleinen Idee entstand, konnte Großes entwickelt werden. Aus den Äpfeln kamen Leckereien zusammen, die am Adventsmarkt verkauft wurden. Den Erlös spendete der Frauenbund Bedürftigen in Grafenwöhr.

Aktives Vereinsleben


Baumann ließ das Frauenbund-Jahr Revue passieren. Nach der Faschingsfeier wurde in der Fastenzeit ein meditativer Kreuzweg, der Weltgebetstag der Frauen sowie die Solibrot-Aktion durchgeführt. Die Osterbrote backten die Frauen im Michaelswerk. Hans Suttner stellte bei seinem Vortrag die "Familie, den Ort des Friedens" vor. Beim Muttertag gab es eine Maibowle und die Kommunionkinder und ihre Eltern freuten sich über das Kommunionfrühstück der Frauen. Sie unternahmen auch eine Kräuterwanderung mit Regina Hermann, legten für Fronleichnam ein Blumenteppich und beteten in St. Quirin bei der Wallfahrt. Annette Erös stellte die "Rolle der Frau im Islam" vor. Im Oktober feierte der Frauenbund 60-jähriges Jubiläum und Oktoberrosenkranz. Die Adventsfeier beendete das Jahr. Auch die Gruppe der Jungen Frauen leistete ihren Beitrag. Sprecherin Claudia Wolf betonte die Zusammenarbeit beim Weltgebetstag, der Muttertags- und der Adventsfeier. Die Gruppe startete auch einige eigene Aktivitäten. Eine Radtour, ein Familienausflug in eine Landkäserei nach Öd, das Pizzabacken mit Christian Flor, die Herstellung von kreativen Vogelhäuschen, ein Leseabend zur Adventszeit sowie der Vortrag mit Hildegard Haupt, in dem es um Tod und Trauer, speziell mit Kindern ging, bestimmten das vergangene Jahr.

Kirchliche Grundwerte


Rosalinde Hacker berichtete von den Seniorenfahrten, die von Mai bis Oktober stattfanden und vom Seniorenfasching. Auch ein Gottesdienst mit Krankensalbung, Osterkaffee mit Fotos vom Truppenübungsplatz, ein Sommerfest, eine Seniorenadventsfeier sowie Vorträge über die "letzten Dinge" und "Lachen ist gesund" standen auf dem Programm.

Stadtpfarrer Bernhard Müller sagte "Vergelt's Gott" für das große Engagement: "Ohne Sie alle wäre vieles nicht möglich". Er sprach die ökumenischen Kontakte, den "Kleinen Dienst", das Rosenkranz-Gebet und das Beten des Sterberosenkranzes sowie die Bewirtung bei einigen Festen an. Unschätzbare Dienste erbringe der Frauenbund auch beim "Trauercafé" und dem Trauerseminar.
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