CSU, FU, JU im Kultur- und Militärmuseum Grafenwöhr
Kulturmanager für Kultureinrichtung

Reinhard Trauner (Vierter von links) führte Mitglieder von CSU, FU und JU mit Bürgermeister und Stadträten durch die neue Ausstellung des Museums. Bild: mor
Kultur
Grafenwöhr
15.04.2016
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"Wer die Geschichte kennt, kann die Zukunft gestalten": Das beherzten die Mitglieder von CSU, FU und JU bei ihrem Besuch in der neuen Ausstellung des Kultur- und Militärmuseums. Reinhard Trauner vom Heimatverein erwies sich als versierter Museumsführer und brachte den Grafenwöhrer Schwarzen die Geschichte ihrer Heimatstadt näher. Vom Steinbeil, das auf 5000 vor Christus zurückdatiert ist und 1964 zwischen Gmünd und Hütten gefunden wurde, bis zum Ausbau des Lagers in den vergangenen Jahren reichte der Bogen.

Die Rettung der Stadt im Schwedenkrieg durch Martin Posser, die Gründung der Insel "Grafenwerd" interessierten ebenso wie die dargestellte NS-Zeit von 1933 bis 1945. Besonders die Nachkriegszeit, in der Grafenwöhr nahezu 1000 Heimatvertriebene unterzubringen hatte, sowie die Hoch-Zeit der Bars und des Nachtlebens mit den stationierten amerikanischen Truppen faszinierte besonders die jungen Mitglieder. Prominentester Soldat auf dem Truppenübungsplatz war Elvis Presley, der 1960 auch sein Konzert in der Micky-Bar gab. Eine Ecke mit einer Elvis-Puppe und seinem Piano ist in der Ausstellung dem "King of Rock'n'Roll" gewidmet.

Bürgermeister Edgar Knobloch lobte die Arbeit des Heimatvereins und seiner Aktiven, die sich mit viel Engagement für das Museum einsetzen. Den CSU-Mitgliedern berichtete er vom Beschluss im Stadtrat, mit dem Heimatverein einen Kulturmanager einzustellen. Dieser soll mit Schwerpunktarbeit im Museum die historische Recherche und die begonnene Arbeit des Heimatvereins fortsetzen sowie Ausstellungen und kulturelle Events in der Stadt betreuen und vermarkten. Mit CSU-Ortsvorsitzendem Gerald Morgenstern überreichte Edgar Knobloch eine Spende in Höhe von 200 Euro, der Kassier des Heimatvereins Willi Gottschalk freute sich.
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