Entlassfeier der Berufsschule St.-Michaels-Werk
Am Schluss gibt's süße Früchte

BU: Von links: Evi Fischer (Sparkasse), Schulleiter Peter Fleischmann, Olga Mucha, Matthias Faltenbacher, Alina Kohl, Lukas Hampel, Jochen Börkel und Geschäftsführender Vorstand Tassilo Heimberg. Bild: hfz
Kultur
Grafenwöhr
04.08.2015
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"Die Wurzeln der Ausbildung sind bitter, aber die Frucht ist süß." Mit diesem Zitat des griechischen Philosophen Aristoteles sind 140 Absolventen der Berufsschule des Michaels-Werk ins Leben verabschiedet worden. Besonders durften sich die fünf Schulbesten über die Früchte ihrer Lehrzeit freuen.

Bei der Entlassfeier an der Berufsschule des St.-Michaels-Werks gratulierte Schulleiter Peter Fleischmann den Absolventen. Der Erfolg sei ein Ergebnis ihrer eigenen Begabung und Anstrengung, aber auch Eltern, Freunde, Ausbilder in den Betrieben, die Betreuer im Internat und die Lehrkräfte der Schule hätten einen wichtigen Beitrag dazu geleistet.

Drei Wünsche

Fleischmann gab dem Abschlussjahrgang drei Wünsche mit auf den Weg: Neben Erfolg für die berufliche und private Zukunft, hoffte er, dass die Absolventen ihre Schule nicht vergessen - sie seien am Michaels-Werk immer willkommen. Außerdem bat er die jungen Leute darum, Botschafter für die Schule zu sein - "erzählen Sie weiter, welche beruflichen Möglichkeiten bei uns vermittelt werden".

Zum erfolgreichen Abschluss von Ausbildung und Berufsschule gratulierte Tassilo Heimberg, Vorstand des St.-Michaels-Werks. Er zitierte den Ausspruch des griechischen Philosophen Aristoteles "Die Wurzeln der Ausbildung sind bitter, aber die Frucht ist süß" und sah diesen als charakteristisch für die vergangenen Lehrjahre. Die Schüler hätten in Schule und Betrieb ihr Bestes gegeben, mussten Durchhaltevermögen zeigen und wohl auch manch bittere Pille schlucken. Doch heute dürfen sie die Früchte ernten; mit dem Abschluss sei ein wichtiges Etappenziel auf dem beruflichen Lebenswege erreicht.

Begabung nutzen

Heimberg appellierte an die Schüler, ihre Begabungen in der Berufswelt einzusetzen. Gleichzeitig ermunterte er sie, sich weiter zu qualifizieren, um angesichts der rasanten Veränderung der Arbeitswelt bestehen zu können. "Seien Sie neugierig, offen und hilfsbereit", gab der Vorstand zum Schluss mit auf den Weg.

Den Schlusspunkt unter die Entlassfeier setzte die Ehrung der Schulbesten. Mit der Traumnote von 1,0 verlässt Alina Kohl (Wirtschaft und Verkauf) die Berufsschule. Ebenfalls eine Eins vor dem Komma schafften Lukas Hampl (1,77, Autolackierer), Jochen Börkel (Maler, 1,77) Olga Mucha (1,85, Fleischereifachverkäuferin) und Matthias Faltenbacher (1,87, Hochbauer). Vorstand Tassilo Heimberg, Schulleiter Fleischmann und Sparkassen-Vertreterin Evi Fischer überreichten Zeugnisse und Geschenke an die ausgezeichneten Absolventen.
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