„Kun(s)terbunt“ in Kommunen
Ausstellung „Kun(s)terbunt“ in Grafenwöhr eröffnet

Bei der Kunstausstellung in der "Kunsterei" sind Werke von Ulrich Sigmund (von links), Sandra Hader, Edit Peter, Daniela Danhauser, Christine Mößbauer, Johannes Janner und Gerti Reyholds zu sehen. Auf dem Bild ist auch Bürgermeister Edgar Knobloch (rechts). Bild: rgr
Kultur
Grafenwöhr
30.12.2015
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Kultur findet nicht nur in großen Metropolen, sondern auch in kleineren Kommunen statt. Das zeigte für Grafenwöhr die neue Ausstellung in der "Kunsterei", die den passenden Titel "Kun(s)terbunt" trägt.

Der Künstler Johannes Janner eröffnete die Ausstellung, die mit seinen Werken aber auch mit Bildern von Gerti Reynolds, Christine Mößbauer, Edit Peter, Daniela Dannhauser, Sandra Hader und Ulrich Sigmund bestückt sind. In einer Studie aus dem Kunstbereich sei hervorgegangen, dass Frauen in Kunstsammlungen und in vielen Gemeinschaftsausstellungen zahlenmäßig unterrepräsentiert seien. "In der Kunsterei war das nie der Fall. Und das zeigt auch diese Exposition: Fünf Frauen und zwei Männer zeigen Arbeiten, die ausnahmsweise nicht themengebunden sind. Die Werke zeigen jedoch Individualität und eine Einzigartigkeit von künstlerischen Handschriften", sagte Janner.

Die "Kunsterei" mag zwar nicht jedermanns Anerkennung finden, aber die Zahl der Freunde der Kulturwerkstatt wächst stetig. "Immer mehr Leute sind begeistert von dieser Einrichtung, die allen Altersgruppen im Vierstädtedreieck die unmittelbare Begegnung mit allen Facetten der Bildenden Kunst ermöglicht", freute sich Janner. "Kultur wird in Grafenwöhr groß geschrieben", bestätigte auch Bürgermeister Edgar Knobloch. Dies haben die Eröffnungen der neu renovierten Naturbühne am Schönberg und das Museum gezeigt. Auch in der Kunsterei gebe es vieles an Kultur zu entdecken. Neben den Bildern hat die Formation "Schleifband" musikalische Kultur geboten.

Die Bilderausstellung ist noch bis Samstag, 30. Januar, zu sehen. Die Öffnungszeiten sind am Dienstag von 16 bis 17.30 Uhr, am Donnerstag von 17 bis 19 Uhr, am Sonntag von 15 bis 17 Uhr.
Immer mehr Leute sind begeistert von dieser Einrichtung, die allen Altersgruppen im Vierstädtedreieck die unmittelbare Begegnung mit allen Facetten der Bildenden Kunst ermöglicht.Johannes Janner
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