Olivia Spencer begeistert die Zuhörer in der voll besetzten Mariä-Himmelfahrtskirche
Wiedersehen und -hören mit wunderbarer Sopranstimme

Kultur
Grafenwöhr
03.08.2016
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Es sind keine Opernhäuser nötig, um so etwas Wunderbares zu hören. Es war die Mariä-Himmelfahrtskirche, in der die erst 19-jährige Olivia Spencer Lieder über Jesus und die Gottesmutter mit ihrer glasklaren Sopranstimme gesungen hat.

Es war eine Begegnung nach 13 Jahren. Damals war Olivia erst sechs Jahre alt, als sie mit ihrer Familie nach Amerika zurückkehrte. Ihre Mutter, Sabine Spencer, leitete zu dieser Zeit den Männergesangverein mit gemischtem Chor, den "Jungen Chor" sowie zwei Chöre in der Militärgemeinde. Die Zuhörer in der voll besetzten Alten Pfarrkirche lauschten den Klängen der Englisch sprachigen Lieder "Come Thou Fount of Every Blessing", "Deep River" und "Safe Within Your Arms". "Wie ein Reh sich nach dem Wasser sehnt, so sehnen wir uns nach dir, Jesus", übersetzte Sabine Spencer den Inhalt des Liedes "As The Deer", das sie zusammen mit ihrer Tochter im Duett sang.

In Latein ging es mit "Panis Angelicus" und "Ave Maria" weiter. Dies löste einen lang anhaltenden Applaus aus, bevor es italienisch mit "O Mio Babbino Caro", einem Lied aus einer Oper von Puccini, weiterging. Mit "Time To Say Goodbye" verabschiedete sich die Sopranistin musikalisch.

Ein ganz besonderes Wiedersehen war es für Konrad Daubenmerkl, dem ehemaligen Vorsitzenden des Männergesangvereins, der vor 17 Jahren vor Sabine Spencers Tür stand und sagte: "Wir brauchen Sie als Chorleiterin!" Begeistert von dem wunderbaren Konzert war auch zweite Bürgermeisterin Anita Stauber. An Olivia gewandt, meinte sie: "Wir werden Sie bestimmt mal im Fernsehen sehen und hoffentlich auch wieder in Grafenwöhr."

Wir werden Sie bestimmt mal im Fernsehen sehen und hoffentlich auch wieder in Grafenwöhr.Zweite Bürgermeisterin Anita Stauber
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