93 Wochen im Jahr einsatzbereit

Als Beitrag, um die vielfältigen Aufgaben zu meistern, hatte Bürgermeister Edgar Knobloch (rechts) einen Scheck mitgebracht, den er Bereitschaftsleiter Hermann Regler übergab. Bild: az
Lokales
Grafenwöhr
08.12.2014
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BRK-Bereitschaftsleiter Hermann Regler nannte eine Reihe von Zahlen. Dahinter jedoch stehen viele Stunden, geleistet von Menschen für Menschen - und dies ausschließlich im Ehrenamt.

Eingebettet in die Weihnachtsfeier gab Hermann Regler in der Stadthalle vor den Aktiven des Roten Kreuzes einen Jahresbericht, der sich sehen lassen konnte. Sein imposantes Zahlenwerk zu den verbundenen Einsätzen und Hilfsmaßnahmen ließ staunen.

So seien beim Helfer vor Ort-Dienst (HVO) 7946 Bereitschaftsstunden mit 675 Einsätzen geleistet worden. Der Rettungsdienst habe es auf 2349 und der Notarztfahrdienst auf 1157 Stunden gebracht. Die Gesamtaufstellung an ehrenamtlichen Stunden - unter anderem mit Absicherungen, kirchlichen Festen, Versammlungen und Weiterbildung, Rettungswache Eschenbach sowie Sozialer Dienst und Blutspende - bezifferte Regler auf 15 595 Stunden, was etwa 93 Wochen entspricht. Dank sprach er hier auch Bereitschaftsarzt Josef Lechner und Ärztin Melanie Regler für die große Unterstützung aus.

Das Gehörte nötigte Bürgermeister Edgar Knobloch großen Respekt ab. "Die Bereitschaft Grafenwöhr ist mustergültig, das Rote Kreuz unentbehrlich." Namens der Stadt überbrachte er den Dank für die großartigen Leistungen im Sinne des Gemeinwohls. "Was wäre, wenn es das Rote Kreuz nicht gäbe?", fragte er. Als einen wertvollen Dienst an der älteren Bevölkerung wertete er die "liebevoll gestaltete" Senioren-Weihnachtsfeier, bei der er erstmals dabei gewesen sei. Zur Unterstützung der Aufgaben überreichte Knobloch an Regler einen Scheck.

Angesprochen wurden die - inzwischen bereinigten - Irritationen mit dem Bayerischen Blutspendedienst (wir berichteten). Den örtlichen Termin Ende Oktober hätten immerhin 425 Spender wahrgenommen, lediglich zehn weniger als 2013.

Traditionsgemäß besuchte nach einem Essen der Nikolaus (Josef Schweiger) die Aktiven. Dabei brachte er alle Ereignisse nochmals in Erinnerung. Leviten lesen? Keine Spur davon. Vielmehr hatte er nur Lob übrig. Sein Wunsch: "Bleibt's weiterhin so aktiv und g'sund, dann braucht's koin Dokter." Das wiederum entlockte Bereitschaftsarzt Josef Lechner und Ärztin Melanie Regler ein breites Schmunzeln.

Sichtlich stolz über ihren wichtigen Job als Stabhalterinnen waren Amelie und Melina, die Töchter des im HVO engagierten Ehepaares Jürgen und Manuela Gebhardt.
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