Abgehen beim Ausgehen

Beim Kolpingball im Grafenwöhrer Jugendheim vergnügten sich die Faschingsgäste auf der Tanzfläche. Bilder: mbi (2)
Lokales
Grafenwöhr
03.02.2015
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Party machen und Sekt schlürfen klingt nicht nach einem katholischen Termin. Der Kolpingball in Grafenwöhr bewies, dass Glaube und Feiern kein Widerspruch sind. Zirkusdirektor Bernhard Müller zähmte die Faschingsmeute.

Die Stimmung war ausgelassen, die Kostüme ausgefallen: Bis in die frühen Morgenstunden tanzte und feierte das Oberpfälzer Narrenvolk beim Kolpingball im Grafenwöhrer Jugendheim.

Das bunt gemischte Publikum bewies Einfallsreichtum bei der Auswahl ihrer Kostüme: Zahlreiche Hippies verteilten sich im Saal. Biene Maja fegte mit ihrem Willi übers Parkett. Indianerstämme zogen mit Cowboys durch die Prärie. Mit hintergründigem Fingerzeig präsentierte sich das Team des Grafenwöhrer "Kultur-Hügel-Grand-Prix". Fahrer und "Boxenluder" spielten dabei auf das "Schritttempo-Problem" in der verkehrsberuhigten Zone vor dem Jugendheim an. Auf den zwei Ebenen des Gebäudes heizten die Band "Top Secret" und DJ Mini den Verkleideten ein.

Gekonnt unterhielten die beiden Musiker ihr Publikum mit ihrem abwechslungsreichen Programm. Sämtliche Tanz- und Musikrichtungen bis hin zu aktuellen Charthits fuhren sie auf. Egal ob Faschingsmusik, Rap, Rock oder Mainstream, DJ Mini ließ Beats und Bässe kräftig brummen und für sein Publikum keine Musikwünsche offen. Die Tanzfläche war prall gefüllt.

Polizisten und Knackis wirbelten zusammen mit weiblichen Teufeln und Elfen über die Tanzfläche. Ganze Vampirfamilien vergnügten sich mit Wikingern, Piraten und so manchem süßes Kätzchen oder Mäuschen. Auch Pfarrer Bernhard Müller mischte sich als Zirkusdirektor zusammen mit Scheich Kaplan Thomas Thiermann unters Party-Volk.

Sekt und Cocktails

Mit einer Polonaise zogen die Feierwütigen mehrmals ausgelassen durch die Stuhlreihen. In der Sekt- und Cocktailbar herrschte dichtes Gedränge. Während der Happy Hour hatte das Helferteam um Vorsitzenden Andreas Greiner besonders viel zu tun. Da lief der Sekt in Strömen und die durstigen Gäste kosteten verschiedene Cocktails.

Vorsitzender Andreas Greiner bedankte sich bei allen Helfern. Nicht nur wegen der Kolpingpizza oder dem "Kolping-Gesöff" leisteten sie hinter den Kulissen erneut einen wertvollen Dienst.
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