Andreas Greiner referiert über Patientenverfügung
An sich denken

Lokales
Grafenwöhr
23.11.2015
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Patientenverfügung, Betreuungsrecht und Vorsorgevollmacht: Rechtspfleger Andreas Greiner informierte auf Einladung der Frauen-Union im Jugendheim, wie man sich für den Fall rüsten kann, dass man nicht mehr in der Lage ist, Entscheidungen selbst zu treffen. "Die Patientenverfügung muss schriftlich abgefasst sein. Wichtig ist, dass sie eine eigenhändige Unterschrift des Erstellers trägt. Die Verfügung kann jedoch jederzeit widerrufen und neu erstellt werden", erläuterte Greiner. In der Patientenverfügung sollte genau festgelegt werden, inwieweit eine medizinische oder pflegerische Behandlung erfolgen soll oder abgelehnt wird. Der Referent ging auch auf das Betreuungsrecht und das Erstellen einer Vorsorgevollmacht ein. Wenn beispielsweise ein Volljähriger aufgrund einer psychischen Krankheit oder einer körperlich oder geistigen Behinderung seine Angelegenheiten nicht regeln kann, bestellt das Gericht einen Betreuer. In einigen Fällen ist eine vorübergehenden Betreuung möglich, beispielsweise bei Koma nach einem Unfall. Diese kann nach der Genesung aufgehoben werden. Greiner schaffte es, das komplexe Thema interessant und kurzweilig zu vermitteln. Infomaterial und Formulare waren rasch vergriffen.
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