Atemschutzträger absolvieren eintägigen Workshop
Nicht in der Luft hängen

Bei einem Brandeinsatz kämpfen die Atemschutzträger an vorderster Linie gegen die Flammen. Um auf die gefährliche Arbeit so gut wie möglich vorbereitet zu sein, nahmen gut 15 Grafenwöhrer Brandschützer an einem Workshop teil, um praktisches und theoretisches Wissen aufzufrischen und zu vertiefen. Bild: xri
Lokales
Grafenwöhr
13.01.2015
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Der Atemschutzeinsatz ist mit einer der gefährlichsten und komplexesten Aufgabenbereiche der Feuerwehr. Nur durch eine gute und stetige Aus- sowie Weiterbildung ist ein effektiver und weniger gefährlicher Einsatz möglich. Grund genug für die Floriansjünger, einen Tagesworkshop zu diesem Thema zu absolvieren. Rund 15 Teilnehmer beteiligten sich an der von Zugführer Marco Arnold, Gruppenführer Markus Englhardt und Atemschutzgerätewart Manuel Stümpfl organisierten Fortbildung.

Atemschutz- und Einsatzgrundsätze, Kurzprüfung vor dem Einsatz, richtiges Anlegen der Geräte sowie der Einsatz der Wärmebildkamera waren Thema. Die Ausbilder sorgten mit einer Mischung aus theoretischer und praktischer Ausbildung für Abwechslung.

Nach dem Mittagessen vertieften die Teilnehmer bei einer praktischen Einsatzübung auf dem Gelände des ehemaligen Bauhofes das zuvor theoretisch vermittelte Wissen. Teilweise unter einsatzähnlichen Verhältnissen übten sie Taktik und Vorgehensweise. Wertvolle Hilfe leistete die US-Feuerwehr Grafenwöhr, die Atemschutzgeräte für die Ausbildung zur Verfügung stellte. Der aus der Partnergemeinde anwesende Jugendbetreuer Wolfgang Nirnsee sorgte für das Mittagessen.
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