Bayernweit bekannt

Roman Latka. Bild: rgr
Lokales
Grafenwöhr
27.03.2015
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Für den Transport brauchte der Soldaten-, Reservisten- und Kameradschaftsbund 1881 gleich eine Schachtel. Er hatte so viele Pokale für die guten Treffer im vergangenen Jahr erhalten.

"Durch seine Kameradschaft und den Teamgeist ist der Soldaten-, Reservisten- und Kameradschaftsbund 1881 (SRK) bayernweit bekannt geworden." Dieses Lob machte der SRK-Kreisvorsitzende Richard Hofmann den Grafenwöhrern bei der Jahreshauptversammlung. Hofmann berichtete von der Landesversammlung in Auerbach mit 720 Delegierten, obwohl weit weniger erwartet wurden. Sie wählten Richard Drexl zum neuen Präsidenten.

Dem Kreisvorsitzenden fiel der SRK Grafenwöhr nicht nur wegen seiner Arbeitseinsätze für die Veranstaltung auf, sondern wegen der guten Schießergebnisse. "Ihr seid spitze im Schießen", betonte Hofmann. Auszugsweise erwähnte er die Schüler, die die ersten fünf Plätze belegten, und auch die Veteranen Wolfgang Nastoll mit 291 Ringen sowie Horst Zinn mit 287 Ringen.

Viele Pokale gewonnen

SRK-Vorsitzender Roman Latka ließ das vergangene Jahr Revue passieren. Auch er lobte die guten Ergebnisse der Schützen. Zahlreiche Pokale hätten diese bei der Luftgewehr-Stadtmeisterschaft in Hütten abgeräumt. "Beim Kreisvergleichsschießen hat der SRK die Pokale bei der Siegerehrung in Burkhardsreuth in einer Schachtel mitgenommen, weil es so viele waren", freute sich Latka. Beim Bundesschießen waren die Qualifizierten des Landesschießens am Start. Sieger war der SRK Grafenwöhr beim Kleinkaliber-Vergleichsschießen mit dem SRK Neusorg.

Außerdem nahmen sie beim Nikolausschießen der Reservisten teil. Bei der Fronleichnamsprozession sowie beim Volkstrauertag in Gmünd beteiligte sich der SRK mit der Fahnenabordnung. Für das Ferienprogramm der Stadt wurde ein Schnupperschießen für Kinder angeboten. Mit der Siedlergemeinschaft Eschenbach ging es zur Gartenschau nach Deggendorf.

Viel Arbeit steckte darin, den Verein in das Vereinsregister einzutragen. "Dazu war auch eine Satzungsänderung nötig. Seit 14. Oktober 2014 heißt der SRK 1881 e.V.", berichtete der Vorsitzende. Damit sei der Verein berechtigt, Spendenquittungen auszustellen. Es wurde eine Vereinswaffenbesitzkarte (WKB) beim Landratsamt beantragt, für die es eine Genehmigung gab. Außerdem kaufte der SRK zwei Kleinkalibergewehre. Schießwart Daniel Krez machte es rückblickend kurz: "Es ist gut gelaufen."
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