Consort. Amabile in der Mariä-Himmelfahrtskirche
Klassik in der Kirche

Das Harfeninstrument "Bandura" (links) erinnerte an das Spiel ukrainischer Hirten. Consort. Amabile erfreute die Zuhörer beim 65. Festival junger Künstler Bayreuth. Bilder: rgr (2)
Lokales
Grafenwöhr
18.08.2015
37
0
(rgr) Wie wirkt sich Untreue auf die Frauen aus? Die eine nimmt es dramatisch auf, die andere kann nur darüber lachen. Die musikalische Form erlebte das Publikum beim 65. Festival junger Künstler Bayreuth in der Grafenwöhrer Mariä-Himmelfahrtskirche.

Das Consort. Amabile unter der Leitung von Boshena Korchynska zeigte seinem Publikum die Tradition des professionellen Musizierens an der ukrainischen Sopilka. Diese chromatischen Längsflöten werden als Nationalinstrument erfolgreich an den Musikhochschulen Lemberg und Kiew unterrichtet.

Im Klassikteil lauschten die Besucher unter anderem den Werken von Johann Sebastian Bach und Georg-Philipp Telemann. Sehr romantisch wurde es, als die Musiker und Sopranistin Maria Offenbachs "Barcarole" in die Alte Pfarrkirche zauberten. Der "Tango für Elise" bildete den Übergang zu den ukrainischen Volksliedern und Polkas. Bei "Jasmine", "Hajduk" und "Souvenire" wurden verschiedenen Flöten eingesetzt, die geradezu eine Leichtigkeit ausstrahlten.

Natürlich lernte das Publikum auch das uralte Harfeninstument "Bandura" kennen, das schon im 16. Jahrhundert gespielt und in der Ukraine zertifiziert wurde. Für diesen musikalischen Leckerbissen gab es großen Applaus vom Publikum sowie Dankesworte von zweiter Bürgermeisterin Anita Stauber. "Die Kirche wurde durch Sie zu einer Konzert- und Musikhalle. Vielen herzlichen Dank dafür."
Weitere Beiträge zu den Themen: August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.