Das Sternchen und der Bär

Beim etwas anderen Krippenspiel musste das "Sternchen" beim Vorstellungsgespräch punkten. Bild: rgr Bei der Adventfeier des Frauenbundes dankten Anita Stauber (Mitte) und Theresia Hacker (links) Frauenbund-Vorsitzender Doris Baumann (rechts). Bild: rgr
Lokales
Grafenwöhr
12.12.2015
5
0

Wie schwierig ein Vorstellungsgespräch sein kann, wissen nicht nur Schulabgänger. Auch das "Sternchen" musste in Grafenwöhr Erfahrungen sammeln.

Bei der Adventsfeier des Katholischen Frauenbundes führten Schulkinder der zweiten Klasse im Jugendheim ein etwas anderes Krippenspiel auf. Natürlich überzeugte am Ende das "Sternchen", weil es alle Fragen rund um Weihnachten richtig beantworten konnte. Der Stern strahlte außerdem so hell, dass man schon eine Sonnenbrille aufsetzten musste. Ein kräftiger Applaus der Frauen und der Dank von Frauenbund-Vorsitzender Doris Baumann war den kleinen Akteuren sicher, die das Krippenspiel mit Christine Gößl in nur drei Wochen einstudiert hatten. Miteinander sangen alle anschließend der "Stern von Bethlehem".

Neben Glühweintee, Stollen und Nusskuchen gab es für die Frauen auch eine Geschichte von der Vorsitzenden. Sie handelte von Theodor dem Bären, der erfahren durfte, dass es kein schöneres Geschenk gibt, als sich anderen zu schenken.

Trotzdem erhielten einige Frauen kleine Geschenke, weil sie immer da waren, wenn sie gebraucht wurden. Geschenke gab es auch für die Austrägerinnen der Frauenbund-Zeitschrift "Engagiert" sowie für Johanna Wohlmann und Claudia Wolf als Gruppenleiterinnen bei den Senioren und den jungen Frauen. Dank ging an Doris Baumann selbst. Anita Stauber hatte für jeden Buchstaben ihres Vornamens Eigenschaften parat, die auf die Vorsitzende passen: Durchdacht, organisiert, ruhig, interessiert und sanft.

Für das Trauerseminar überreichte Baumann einen Scheck an Hildegard Haupt. Auch Stadtpfarrer Bernhard Müller erhielt einen Scheck, weil das Jugendheim immer so gut beheizt wird. Er beschenkte die Frauenbund-Mitglieder mit einem Büchlein über "Weihnachten, segensreiche Zeit". Der Wunsch des Pfarrers war: "Mach's wie Gott, werde Mensch!"
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.