Der Zauber russischer Musik

Der Don Kosaken Chor Serge Jaroff singt am 30. Januar in der Friedenskirche anlässlich des 125. Jubiläums des Männergesangvereins 1890. Bereits vor vier Jahren gastierte der Chor in Grafenwöhr und begeisterte das Publikum. Bild: rgr
Lokales
Grafenwöhr
05.12.2014
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Wo immer er singt, feiert das begeisterte Publikum den Don Kosaken Chor Serge Jaroff mit stehenden Ovationen. Jetzt kommt er wieder nach Grafenwöhr.

Im unnachahmlichen Zusammenwirken ihrer kraftvollen, herrlich timbrierten Stimmen entfalten die Akteure unter der Leitung von Wanja Hlibka den ganzen Zauber der russischen Musik.

Diesen musikalischen Kunstgenuss können die Besucher am Freitag, 30. Januar, um 19.30 Uhr in der Friedenskirche Grafenwöhr beim Jubiliäumskonzert anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Männergesangvereins 1890 mit gemischtem Chor erleben.

Der Gründer des Don Kosaken Chors Serge Jaroff gab am 20. März 1979 in Paris sein letztes Konzert, das unter Beifallsstürmen beendet wurde. So sehr das Publikum begeistert war, so sehr hatte sich in die Herzen aller Chormitglieder Wehmut eingeschlichen angesichts des Wissens, dass es den Chor unter der Leitung seines Gründers und Dirigenten nicht mehr geben wird.

Manche der älteren Sänger reisten mehr als 40 Jahre mit Serge Jaroff durch die Welt - und nun sollte auf einmal alles zu Ende sein? Serge Jaroff wusste zum damaligen Zeitpunkt bereits, dass sein Sohn Alexeij, so traurig dies für ihn war, den Chor nicht weiterführen wollte. Deshalb war es für Serge Jaroff eine klare Sache, dass der jüngste aller Sänger, nämlich Wanja Hlibka, die Aufgabe der Fortführung des Chors in der Tradition von Serge Jaroff übernehmen sollte. Wanja Hlibka waren zwölf Jahre unter der Leitung von Serge Jaroff gegönnt - eine schöne Zeit, von der er sich gewünscht hätte, dass sie nie zu Ende gegangen wäre.

Hlibka war in erster Linie Sänger. Aber Jaroff vertraute Hlibka und hatte ihn auf diese Arbeit bestens vorbereitet. Die Sorge Hlibkas war völlig unbegründet, denn großartige Erfolge werden auch unter seiner Leitung gefeiert. War der Chor unter der Leitung seines Gründers und Dirigenten über sechs Jahrzehnte der berühmteste Chor weltweit, so ist er auch unter Wanja Hlibka in den großen Konzerthallen und Kathedralen in Europa und seit 2007 auch im fernen Osten zu hören. Alle Mitglieder des Ensembles stammen aus großen russischen Opernhäusern.

Karten für das Konzert in Grafenwöhr gibt es im Vorverkauf für 17 Euro bei Schreibwaren Gradl-Melchner und Lotto Bernhardt, bei Schreibwaren Wamser in Eschenbach und in der Buchhandlung Bodner in Pressath. An der Abendkasse kosten die Tickets 19 Euro.
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