Deutsche und amerikanische Schüler besuchen das US-Simulationszentrum auf
"Ohne einen Schuss abzufeuern"

Während ihres Besuches des US-Simulationszentrums erwartete die deutschen und amerikanischen Schüler ein umfangreiches Programm. Unter anderem verfolgten sie eine GNN-Fernsehsendung. Bild: hfz
Lokales
Grafenwöhr
07.05.2015
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Auf Einladung von Colonel Jeffrey Meeker, dem Direktor des US-Simulationszentrums auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr, hatten Schüler der Berufsschule des St. Michaels-Werks und der amerikanischen Netzaberg Middle School Gelegenheit, hinter die Kulissen der virtuellen Ausbildung von Soldaten zu blicken.

Colonel Meeker freute sich, die Jugendlichen in seinen Gebäuden begrüßen zu dürfen. "Unsere Abteilung heißt nicht umsonst Joint Multinational Simulation Center", so Meeker. Etwa 20 000 Soldaten aus verschiedenen Ländern der Nato und anderen Partnerstaaten werden hier das ganze Jahr über ausgebildet ohne jemals einen Schuss abzufeuern.

Einzelne Soldaten sowie ganze Einheiten können in Grafenwöhr virtuell üben. Kommandeure auf allen Ebenen haben die Möglichkeit, verschiedene Abläufe durchzuspielen.

Nach einer kurzen Vorstellung der Anlage konnten die Schüler zusammen mit den Lehrkräften im sogenannten GNN Fernsehstudio "live" vor der Kamera stehen und Fernsehluft schnuppern. Die TV-Ansage funktioniert in englischer Sprache. Im Anschluss hatten deutsche und amerikanische Gäste die Möglichkeit, bei einer Fahrt mit virtuellen Quads ihr Können unter Beweis zu stellen, wobei es viele Hindernisse zu überwinden gab.

Bevor es wieder in den Schulalltag ging, konnten sich alle in der Truppenküche der US-Armee noch stärken. Tassilo Heimberg, geschäftsführender Vorstand des St. Michaels-Werks, und Schulleiter Peter Fleischmann bedankten sich am Ende des erlebnisreichen Vormittages bei Colonel Meeker und seinen Mitarbeitern für die Einblicke und die freundliche Aufnahme.
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