Die Kraft der Sprache

Oliver Machander erzählte mit wunderbarer Mimik und ausdrucksvoller Stimme die Geschichte des "Kleinen Topfes".
Lokales
Grafenwöhr
02.02.2015
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Olivier Machander ist ein Meister seines Fachs. Ganz ohne Technik zieht der Märchenerzähler Kinder in seinen Bann. Mit der Geschichte vom kleinen Topf gelang ihm das auch mit den Grafenwöhrer Kindergarten- und Grundschulkindern.

Ins Reich der Fantasie und der Märchen tauchten die Mädchen und Buben aus den Kindergärten und der Grundschule ein. Märchenerzähler Olivier Machander aus Hainsacker (bei Regensburg) machte dies mit der Geschichte vom kleinen Topf möglich.

Der Märchenerzähler zog die kleinen Zuhörer mit seiner lebendigen Erzählkunst voll und ganz in seinen Bann. Machander benötigte dazu keine Technik, sondern nur eine ausdrucksvolle Stimme, seine Hände und sein Gesicht, um das Geschehen zu verdeutlichen. "Du dummes Ding", schimpft die arme Mutter ihre Tochter, das den kleinen Topf mit nach Hause brachte. "Wir besitzen doch gar nichts, das wir reinlegen können." Und schnell lag der Topf auf der Straße.

Machander verwandelte sich in ein altes Mütterchen, das zittrig am Stock ging und den Topf mit nach Hause nahm, um darin ein leckeres Essen zuzubereiten. Auch die anderen Charaktere, wie den der Königin und des hochnäsigen Prinzen, verstand der Märchenerzähler ausgezeichnet nachzuahmen. Sie alle hatten mit dem kleinen Topf zu tun, der immer wieder zu der armen Frau und ihrer Tochter zurückkehrte.

"Klopf, klopf, klopf, ich bin der kleine Topf." Hier nahm Machander die Hilfe der Kinder in Anspruch, die eifrig mitklatschten. Er band sie immer wieder mit ein und fragte sie beispielsweise, wie die Akteure in der jeweiligen Situation reagieren würden. Schließlich verdeutlichte der Darsteller, dass man das Glück nicht herausfordern sollte und mit weniger zufrieden sein kann.
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