"Dreikampf" am Wühltisch

Lokales
Grafenwöhr
02.10.2014
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Bergeweise Schnäppchenpreise. Unter dem Motto hätte der Flohmarkt für Kindersachen stehen können. 400 Kunden kauften über 4500 Artikel.

Wer sehr gut erhaltene Ware zum Schnäppchenpreis erstehen wollte, der war beim Kindersachenflohmarkt an der richtigen Adresse. Während sich die werdenden Mütter bereits beim Vorverkauf in Ruhe eindecken konnten, bildete sich vor dem Jugendheim schon eine lange Warteschlange. Dann stürmte die Menschenmenge förmlich den großen Saal im Jugendheim. Der "moderne Dreikampf" am Wühltisch begann: Suchen, Begutachten, Einkaufen, hieß es für rund 400 Kunden. Mehr als 4500 Artikel wechselten in kürzester Zeit ihre Besitzer.

Angefangen von Schuhen über Ober- und Unterbekleidung, Schneeanzüge, Kinderwägen bis hin zu einem riesigen Angebot an sehr gut erhaltenen Spielsachen. Es war irgendwie alles da. Im Saal und im ehemaligen Frühstücksraum stapelte sich die Ware wieder bergeweise in die Höhe. Räumlich sind wir inzwischen an unsere Kapazitätsgrenze gestoßen, gestand Tanja Haub vom Flohmarktteam. Es wurden deshalb auch nur noch 230 Anbieternummern vergeben. Vielen Interessenten musste abgesagt werden. Auswahl und Qualität des Grafenwöhrer Flohmarktes hat sich bereits weit über die Grenzen des Vierstädtedreiecks herumgesprochen. Viele auswärtige Kunden und zahlreiche amerikanische Familien mischten sich unter die Schnäppchenjäger.

Am Kuchenbuffet wurden Torten, Kuchen und sonstige Leckereien angeboten. Insgesamt trugen über 70 Helfer zum guten Gelingen bei. Das Organisationsteam um Tanja Haub, Corina Hausner, Melissa Meiler, Angela Biersack, Christine Glas und Birgit Walberer hatte bereits in den vergangenen Wochen eine Menge Vorarbeiten zu erledigen. Der Reinerlös wird gemeinnützigen Zwecken zu Gute kommen. Für die Unterstützung dankten die Organisatorinnen Stadtpfarrer Bernhard Müller, Anita Stauber und Mesner André Wächter ebenso wie den zahlreichen Kuchenspenderinnen und der Jugendfeuerwehr für die tatkräftige Mithilfe beim Auf- und Abbau.

Wer die "Herbstschlacht" verpasst hat, erhält am 28. Februar 2015 die nächste Gelegenheit sich mit Frühlings- und Sommerartikeln einzudecken.
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