Dschungel-Stars

Das "Kängo Ruh" und die Koalas waren mehr für die spaßigen Elemente zuständig.
Lokales
Grafenwöhr
23.03.2015
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Im australischen Dschungel wird heiß gekämpft. Doch diesmal geht es nicht darum, wer König wird. Feuer, Wasser, Luft und Erde liefern sich ein rasantes Gefecht. Das Publikum im großen Jugendheimsaal wird Zeuge des Musical-Spektakels mit einer großartigen Bühnenshow, tollen Kostümen und wunderbaren Liedern.

Das Musical "Wenn Bäume sprechen" vom Kindermusical Cottbus, das der Jugendchor "Sin falta" neu interpretiert hat, hatte Ute Groß mit den Jugendlichen einstudiert. Es hat die Botschaft, die Natur zu schützen und nicht zu zerstören. Die insgesamt rund 1400 Zuschauer waren begeistert.

Gleichgewicht erhalten

Mit großer Neugier erwarten die zauberhaften Wesen des Waldes nach einer Million Jahren die Worte vom Baum der ewigen Kraft. Wenn zum Fest des Lichts der alte Baum (Fabian Ließmann) seine Stimme erhebt, sind auch die vier Elemente Wasser (Katharina Ertl), Luft (Michael Bräutigam), Erde (Katrin Groß) und Feuer (Katja Baumann/Johanna Baumann) anwesend. Zum ersten Mal in der Geschichte des Planeten sollen zwei auserwählte Menschen, Evania (Eva Mayerund) und Tombidu (Lukas Braun), dem Erden-Bund zur Erhaltung des natürlichen Gleichgewichts beitreten. Die beiden wollen die Prüfung der Lichtwesen unbedingt bestehen.

Als die "chilligen" Koalas (Milena Wegmann und Theresa Reber) und Stressfaktor Nummer 1, Kängo Ruh (Veronika Bräutigam), in Erscheinung treten, wirbeln sie alles durcheinander. Trotz guter Vorsätze laufen die Ereignisse aus dem Ruder und die auserwählten Menschen verlieren nicht nur sich, sondern auch vieles andere aus den Augen. Wären da nicht die Lichtwesen (Rebecca Reiß, Carina Hoheisel und Clara Eckert), die ihre letzte Energie aufwenden, um den Menschenkindern zu helfen. Auch Mutter Erde sagt: "Tu' das richtige und handle."

Neben dem ernsten Hintergrund, kam mit dem hüpfenden "Kängo Ruh" und den sich liebenden Koalas der Spaß nicht zu kurz. Das Publikum konnte dabei so richtig "mitchillen" und klatschen.

Auch die Safari-Tour mit eingebautem Sprachkurs kam sehr gut an. In Australien werden die Bewohner nämlich "Oussis" genannt und nicht "Aussis" wie bei uns. Die Akteure hatten im Sinne der Natur auch Vorschläge, was man zur Erhaltung der Natur tun kann - nämlich auf den Blechkasten, sprich Auto, einmal pro Monat zu verzichten.

Zu neblig

Etwas Verzicht wäre auch beim Einsatz des Bodennebels nicht schlecht gewesen ganz nach dem Motto: "Weniger ist mehr." Ansonsten war das Gesehene und Gehörte eine Superleistung der Jugendlichen und des gesamten Musical-Teams. Selbst eine kleine Panne beim Herumwirbeln eines Bandes wurde souverän gemeistert. Respekt zollte den jungen Schauspiel-Nachwuchskünstlern auch eine Abordnung aus Cottbus. "Sie nahmen den weiten Weg auf sich, um bei der Premierenveranstaltung dabei zu sein.
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