Eigenes Kreuz

Einige Mitglieder des Katholischen Frauenbundes und Stadtpfarrer Bernhard Müller zeigten auf, was das Kreuz bedeutet, dass wir Menschen zu tragen haben, aber auch, dass wir Hilfe finden können. Bild: rgr
Lokales
Grafenwöhr
03.03.2015
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So wie Jesus geht es oft auch den Menschen. Jeder hat eine Last auf den Schultern und obwohl es schwer fällt, solle man sie annehmen. Das vermittelte der meditative Kreuzweg des Grafenwöhrer Frauenbundes.

Der Katholische Frauenbund gestaltete zusammen mit Stadtpfarrer Bernhard Müller am Freitag in der Friedenskirche einen meditativen Kreuzweg mit nachdenklichen Bildern, Texten und Liedern. "In der Kreuzwegstation können wir uns finden", sagte Vorsitzende Doris Baumann.

Oft überfordert

Oft seien Menschen überfordert und wollen vor Hoffnungslosigkeit aufgeben. Auch seien viele innerlich zerrissen vor lauter Leistungsanspruch und den Erwartungen, Gewohnheiten und Krankheiten. Aber es gebe Hilfe von anderen, so wie auch Jesus Beistand hatte. Ihm haben Simon von Cyrene und Veronika auf seinem Weg zur Kreuzigung geholfen. "Neues Leben kann aufbrechen, wenn wir nach links und rechts sehen. Auf jeden Fall ist die Liebe stärker, als der Tod", meinte Baumann.

"Hoffnung wecken"

Gemeinsam beteten die Frauen: "Herr, mach mich zu einem Werkzeug des Friedens, dass ich liebe, wo man hasst, dass ich verzeihe, wo man beleidigt, dass ich verbinde, wo Streit ist, dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält und, dass ich Freude bringe, wo Kummer wohnt."

Die "engen Grenzen" der Menschen und die Hoffnung auf Jesus, der auch unsere Freude, unsere Stärke und unser Licht ist, wurden in den Liedern zum Ausdruck gebracht.
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