Eine Stadt im Ausnahmezustand

Mit viel Energie,Schwung und bunt gekleidet begeisterten die Tanzgruppen des SV Grafenwöhr die zahlreichen Besucher des Bürgerfestes mit ihren krativen Einlagen. Bilder: myd
Lokales
Grafenwöhr
20.07.2015
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Glückliche Gesichter bei Kindern und Erwachsenen gab es am Bürgerfest des Stadtverbands Grafenwöhr.

Bestes Wetter, klasse Organisation, vielfältige Angebote. Zwei Schläge von Bürgermeister Edgar Knobloch brauchte es, dann war es soweit: das Bier floss, die zahlreichen Besucher waren in bester Feierlaune. Bis weit nach Mitternacht wurde das Bürgerfest in Grafenwöhr gefeiert.

Bei heißen Temperaturen, aber wolkenverhangenem Himmel ließ es sich auf dem Marktplatz bereits am Nachmittag gut feiern. Für gemütliche Biergartenstimmung sorgte die Stadtkapelle. Zuvor geleitete der Spielmannszug der Feuerwehr Grafenwöhr mit flotten Klängen den Kinderfestzug zum Marktplatz. Dort ließen die Kleinen bei einem Luftballonwettbewerb jede Menge blauer Ballons zum Himmel steigen.


Angezapft in zwei Schägen

Nur zwei Schläge brauchte Bürgermeister Edgar Knobloch, und das erste Bierfass war angezapft, die erste Halbe schnell eingeschenkt. Unterstützt wurde er dabei von Oberst Mark Colbrook und Command Sergeant Major Jeffrey Billingham. Beide waren zusammen mit Gattin sowie Colonel Adam Loveless in Vertretung des Generals Christopher G. Cavoli vom JMTC und Christina Cavoli zum Fest gekommen.

Stadtverbandsvorsitzender Gerhard Mark und der Bürgermeister hießen die Besucher auf dem Festplatz willkommen. "Es ist für jeden etwas geboten. Auch das kulinarische Angebot lässt keine Wünsche offen", betonte Knobloch. Die Wirte und Vereine waren bestens gerüstet, hatten aber mit dem Besucheransturm gut zu tun. Holz-Knobelspiele am Stand der Berufsschule Michaelswerk und die "Wasser- und Brauseanlage" der Grafenwöhrer Stadtwerke zogen Familien mit Kindern an.

Ein Dauerbrenner war das Kinderschminken. Im Laufe des Nachmittags waren immer mehr kunstvoll verzierte Gesichter in der Besucherschar zu entdecken. Am Stand von Musiklehrer Benno Englhart bastelten und gestalteten Kinder Schlauchtrompeten, die gleich nach Fertigstellung ausprobiert werden konnten. Zudem konnten die Kleinen eine Gitarre und eine Trompete ausprobieren. Lehrer Klaus Rosner zeigte erste Rhythmen am Schlagzeug.

Zweimal wurde das Stück "Shakespeare - guat durchgschüttelt" aufgeführt. Dazu drängten sich die Besucher in und rund um das Kommunbrauhaus, wo die Katholische Theatergruppe diese Persiflage auf den "Mitsommernachtstraum" auf die Bühne brachte.

Flying Boots erobern Tanzfläche

Mit Country-Musik und Tänzen unterhielten die Flying Boots. Dicht drängten sich die Zuschauer, als die Tanzgruppen des SV Grafenwöhr ihren Auftritt hatten. Mit schwungvollen Choreographien begeisterten sie. Sehr gut besucht zeigte sich auch das klassische Konzert in der Maria Himmelfahrtskirche. Klaus Rosner (Marimba), Benno Englhart (Trompete, Alphorn) und Johanna Rubenbauer (Klarinette) zauberten bekannte Melodien und eingängige Klangkombinationen aus ihren Instrumenten. Langanhaltender Applaus folgte. Zünftig wurde im Kommunbrauhaus gefeiert. Die Wittschauer Musikanten, ein Geschwistertrio aus dem Osten des Landkreises, hatte die passende Zoigl-Musik im Gepäck. Die CSU kredenzte dazu typisch bayerische Speisen und als Bier den "Schwarzen Ritter"

Am Abend hatte die Band "High Line" auf der Bühne am Marktplatz die Freunde der Partymusik fest im Griff. Bei Einbruch der Dunkelheit drängten sich immer mehr Tänzer auf der Tanzfläche zu bekannten Rock-, Pop- und deutschen Hits. Da bei den tropischen Temperaturen ständig für Flüssigkeitsausgleich gesorgt werden musste, waren die Mitarbeiter der verschiedenen Stände bis nach Mitternacht gefordert. Weit nach Mitternacht klang das Fest langsam aus.



Zwei Schläge von Bürgermeister Edgar Knobloch brauchte es, dann war es soweit: das Bier floss, die zahlreichen Besucher waren in bester Feierlaune. Bis weit nach Mitternacht wurde das Bürgerfest in Grafenwöhr gefeiert.
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