Erika Meiler gibt Frauenbund Tipps gegen Stress
Tunnelblick kritisch

Erika Meiler. Bild: rgr
Lokales
Grafenwöhr
10.07.2015
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Es gibt ihn in einer guten, aber zumeist in einer schlechten Form. Stress sei individuell und mache krank. Kritisch werde es, wenn der Tunnelblick eintritt. Was man dagegen tun kann, erklärte Erika Meiler in ihrem Vortrag beim Katholischen Frauenbund im Jugendheim.

Mit "EU"-Stress sei meist Euphorie gemeint, wie sie beispielsweise im Vorfeld einer Hochzeit auftreten kann. Der "DIS"-Stress jedoch sei schlecht. Stressauslöser sind vermehrte Arbeit, die auch einmal delegiert oder liegen gelassen werden sollte. "Gut wäre es auch, wenn wir das ,Nein-sagen' lernen und Spannungen in der Familie und mit den Kollegen klären", sagte Meiler.

Eine ausgewogene Ernährung (Säure-Basen-Haushalt) sei ebenfalls wichtig. Mittel zur Stressbewältigung seien Schlafen, Hobbys wie Musik, Tanz, Aroma-Massagen oder Humor sowie ausreichend Bewegung. Meiler, die vor acht Jahren zur Wellnesstrainerin ausgebildet wurde, stellte einige Bewegungsübungen vor: japanisches Heilströmen, progressive Muskelentspannung, autogenes Training, Wechselatmung und Yoga. Auch Meditationen seien für die Konzentration hilfreich. "Eine der besten Geh-Meditationen ist Wallfahrten", meinte Meiler.
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