Ernährungsexpertin Stella Zurheiden brandmarkt industrielle Herstellung - Verarbeitetes Fleisch ...
Tierfutter und die fatalen Folgen

Hannah Jungnickel (von rechts) eröffnete ein neues Geschäft für mobile Tierheilpraxis und -betreuung. Neben ihr Referentin Stella Zurheiden und die Geschäftsführerin des Gründerzentrums, Christine Pöllath mit Hund Janusch. Bild: az
Lokales
Grafenwöhr
17.11.2015
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Das Tier ist, was es frisst. Das erläuterte speziell für Hunde und Katzen Ernährungsexpertin Stella Zurheiden einem breiten Publikum. Christine Pöllath, Geschäftsführerin des Gründerzentrums, hatte dafür das Haus als Forum zur Verfügung gestellt.

Stella Zurheiden, seit 2008 zuständige Beraterin vorwiegend für Führungskräfte in der Branche, legte ein Plädoyer ab für eine gesunde Ernährung der beiden Lieblingstiere der Deutschen. Dabei ging sie mit der industriellen Tierfutterherstellung hart ins Gericht, nannte die im Trockenfutter enthaltene Fleischqualität schonungslos "Müll", den Tierfuttermarkt generell einen "Dschungel". Marktführer in der Branche sei "das günstige Industriefutter". Der Kunde zahle "teures Geld für Müll". Aus dem regelmäßigen Verzehr von industriell produziertem Tierfutter resultierten für Hund und Katze eine Reihe von Krankheiten. So seien etwa im Tiermehl nachweislich Narkotika enthalten. "Mit Geschmacksverstärkern, Aroma- und Lockstoffen werden die Instinkte der Tiere ausgetrickst. Sie werden immer da eingesetzt, wenn gute Rohstoffe fehlen oder schlechte überdeckelt werden sollen."

Referentin Zurheiden, die sich ernährungsphysiologisch auch mit Feucht- und Dosenfutter beschäftigte, plädierte für eine artgerechte Ernährung "mit schlachtfrischem Fleisch in Lebensmittelqualität". Hund und Katze seien von der Natur her Fleischfresser und mit Raubtiergebiss ausgestattet. "Gesundheit fängt im Darm an - bei Mensch und Tier gleichermaßen", unterstrich sie. Nahezu jeder dritte Haushalt habe ein "krankheitsauffälliges Tier".
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