Feuerwehr ist brandaktuell

Der Nachwuchs dürfte gesichert sein: Bei einem Aktionstag hatten Jugendliche die Gelegenheit, auch mal bei der Berufsfeuerwehr zu schnuppern. Bild: xri
Lokales
Grafenwöhr
18.09.2015
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Um für Nachwuchs zu sorgen, veranstalten Berufsfeuerwehren verschiedene Aktionen. Gelegenheit zum Schnuppern gab es heuer in Grafenwöhr.

"Einen Tag bei der Berufsfeuerwehr." Unter diesem Motto stand ein Aktionstag, den die Jugendgruppen der Feuerwehren aus Grafenwöhr, Gößenreuth, Gmünd und Hütten schon öfter veranstaltet hatten. Ist es in Deutschland üblich, dass es je 100 000 Einwohnern eine Berufsfeuerwehr gibt, bildete die Stadt Grafenwöhr kürzlich eine Ausnahme. An einem Tag stellten die Jugendlichen den Brandschutz in ihrer Gemeinde sicher. Als Feuerwache diente das Gößenreuther Gerätehaus. Dort übernachteten die Jugendlichen auch gemeinsam.

Bei zahlreichen fungierten Einsätzen mussten die Nachwuchskräfte ihren Mann stehen. Unterstützung bekamen sie von den Jugendwarten um Christian Palecki, Christian Müller, Florian Arnold und Sebastian Baier sowie weiteren Betreuern der vier gemeindlichen Wehren. Sie gaben nicht nur wertvolle Tipps, sondern sorgten auch für ein geregeltes Miteinander.

Zahlreiche Aufgaben mussten die Nachwuchsfloriansjüngern den ganzen Tag bewältigen. Zum Abschluss des einsatzreichen Tages mussten die Teilnehmer dann bei einer Übung eine Unfallstelle ausleuchten. Während für die Jugendlichen Nachtruhe angesagt war, wurden die Betreuer am späten Abend zu einem Ernstfall alarmiert. Dieser stellte sich Gott sei Dank als Fehlalarm heraus.

Neben den zahlreichen gestellten Einsätzen warteten die Betreuer aber auch mit einem intensiven Ausbildungsprogramm auf die Nachwuchskräfte. Die persönliche Schutzausrüstung, Geräte zur technischen Hilfeleistung sowie Themen zum Bereich der Ersten Hilfe waren nur einige Ausbildungsrichtungen. Um auch einen realen Einsatzablauf zur gewährleisten und nicht den regulären Funkverkehr zu stören, stellte Martin Schichtl die nötigen Funkgeräte sowie weitere Ausrüstung bereit.

Von der Einsatzbereitschaft ihrer Feuerwehren informierten sich auch zweite Bürgermeisterin Anita Stauber sowie die Kommandanten. Sie dankte für das Engagement der Jugendlichen sowie der Betreuer. Als kleines Dankeschön übernahm die Stadt Grafenwöhr für den Ausbildungstag die Verpflegung. Zum Schichtende stand dann für die Jugendlichen lediglich das Säubern der Einsatzgeräte sowie des Feuerwehrhauses auf dem Programm. Neben der effektiven Ausbildung stellte sich der BF-Tag als äußert kameradschaftsfördernd für die jungen Floriansjünger heraus.
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