Förderung des Radfahrens

Die Lokale Arbeitsgruppe (LAG) zog bei ihrer Sitzung im Grafenwöhrer Rathaus Bilanz. Bild: rgr
Lokales
Grafenwöhr
15.12.2014
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Durch die Gemeinden im Vierstädtedreieck führt bald ein neu strukturiertes Radwegenetz. Möglich macht dies Förderung aus dem auslaufenden Leader-Programm. Zeit für eine Bilanz und die Ausschau nach Nachfolgern.

Ob bei der internationalen Begegnungsstätte im Kloster Speinshart, beim Hexenhäusl in Eschenbach oder beim Grafenwöhrer Museum. Die "Leader"-Projekte sind ein großer Gewinn für zehn Gemeinden. Darüber waren sich die Vertreter der zehn Kommunen einig.

Lohnende Kooperation

Die Lokale Arbeitsgruppe (LAG) im Kooperationsraum Vierstädtedreieck zog bei ihrer Sitzung im Grafenwöhrer Rathaus zufrieden Bilanz. "Insgesamt wurden zwölf Projekte mit einer Gesamtinvestition von 2,84 Millionen Euro mit 973 497 Euro aus Leader-Mitteln bezuschusst", berichtete Geschäftsführerin Barbara Müller. Für drei Projekte erfolgte der Endverwendungsnachweis, fünf Projekte seien weitgehend fertig, vier befänden sich in der Umsetzung. Bevor Müller in einer Präsentation zeigte, was mit dem Gelde entstand, begrüßte Vorsitzender Helmuth Wächter die Mitglieder der Arbeitsgruppe. "Es hat sich gelohnt, sich zusammenzusetzen", sagte Wächter. Wichtig sei, den 30. Juni 2015 als Abschlusstermin für alle Vorhaben einzuhalten.

Als Gemeinschaftsprojekt aller zehn Gemeinden setzt die LAG ihr Radwegekonzept für das Vierstädtedreieck um. In den letzten Monaten erfolgte die neue Beschilderung der zwölf Rundwege und der überregionalen Radwege. Die Wege in den einzelnen Kommunen wurden teilweise ausgebessert. Als nächstes steht die Gestaltung von Informationstafeln und einer Faltkarte auf dem Programm. Für die Radwanderkarte ist die LAG noch auf der Suche nach einem werbewirksamen Titel. Voraussichtlich im Mai 2015 soll der Abschluss des Radwege-Projektes mit einer Sternfahrt gefeiert werden.

Die Leaderperiode läuft zwar aus, aber auch in Zukunft soll es Förderprogramme geben. Mit der ILE (Integrierte ländliche Entwicklung) seien nach Auskunft der Regionalmanagerin Margit Frauenreuther bis zu 70 Prozent Förderung möglich. Als Leader-Region hat sich aufgrund geänderter Förderbedingungen der ganze Landkreis Neustadt/WN beworben.

Landesgartenschau möglich

Auch Wolfgang Haberberger, Bürgermeister von Neustadt am Kulm, berichtete Positives von der Arbeitsgemeinschaft Kulmregion und dem landkreisübergreifenden Entwicklungskonzept. Die Hauptthemen seien Elektromobilität und regenerative Energiegewinnung. Denkbar sei auch eine Landesgartenschau auf verschiedenen Brachflächen. Mit einbinden könnte man Gastronomie und Museen. "Die Entscheidung liegt bei einer Jury der obersten Baubehörde. Es wäre auf jeden Fall eine große Herausforderung", sagte Haberberger.
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