Frühere Kommandeure und Bundeswehr-Leiter erinnern an wechselvolle Geschichte des Standorts ...
Eine Institution - viele Namen

Oberstleutnant Anton Kussinger (rechts) ist der 16. Dienststellenleiter der Bundeswehr in Grafenwöhr. Der Kommandowechsel wurde auch zum Treffen mit seinen Vorgängern: (von links) die ehemaligen Oberstleutnants Ludwig Widmann, Gerhard Mühln, Otto Glaser, Dieter Kargl und Hans Joachim Gehrlein. Bild: mor
Lokales
Grafenwöhr
31.08.2015
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Zu einem Treffen ehemaliger Kommandeure und Leiter der Bundeswehr in Grafenwöhr wurde der Kommandowechsel beim "Deutschen Militärischen Vertreter" (DMV) (wir berichteten). Die Bundeswehr in Grafenwöhr begeht 2016 ihr 60-jähriges Bestehen und blickt dabei auf eine wechselvolle Geschichte, mit sich ändernden Bezeichnungen der Dienststelle zurück. 1956 trafen die ersten Bundeswehrsoldaten in Grafenwöhr ein und verrichteten in der damaligen "Standortkommandantur" ihren Dienst.

Treue zu Grafenwöhr

Aus der "Verbindungsstelle" wurde das "Verbindungs- und Truppenübungsplatzkommando". 1997 wurde die Dienststelle des "Deutschen Militärischen Vertreters (DMV)" eingerichtet. Oberstleutnant Anton Kussinger ist der 16. Dienststellen-Chef in Grafenwöhr. Er wird als "Deutscher Militärischer Vertreter und Kommandant der Truppenübungsplatzkommandantur Grafenwöhr" bezeichnet. Kussinger folgte Oberstleutnant Hans Joachim Gehrlein, der seit Juni 2012 Kommandant in Grafenwöhr war. Weitere Leiter in Grafenwöhr waren die ehemaligen Oberstleutnants: Dieter Kargl von März 2006 bis Juni 2012, Franz Lienert von Dezember 2002 bis März 2006, Otto Glaser von März 1996 bis Dezember 2002, Gerhard Mühln von Oktober 1993 bis Februar 1996 und Ludwig Widmann von April 1986 bis September 1993. Gerhard Mühln und Ludwig Widmann sind auch im Ruhestand ihrem Dienstort Grafenwöhr treu geblieben. Deren Nachfolger kehrten in ihre Heimatorte zurück.
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