Garant für regionale Bildung

Aufsichtsratsvorsitzender Pfarrer Bernhard Müller (rechts) und geschäftsführender Vorstand Tassilo Heimberg (links) bedankten sich bei Altlandrat Simon Wittmann (Mitte) für die Festrede. Bild: hfz
Lokales
Grafenwöhr
01.08.2015
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Seit 40 Jahren eröffnet das St.-Michaels-Werk jungen Menschen Perspektiven für Leben und Beruf. Bei einem Festakt blickten Vorstand und Aufsichtsrat mit Stolz auf den Werdegang der Einrichtung zurück.

"Die damalige Idee, jungen Menschen zu helfen und zur Selbsthilfe anzuleiten, ist noch heute aktuell", stellte Altlandrat Simon Wittmann in seiner Festrede heraus. Als einen "Garant für die berufliche Bildung in der Region" bezeichnete Aufsichtsratsvorsitzender Pfarrer Bernhard Müller den "Jubilar" Michaels-Werk, als er zum Festakt zahlreiche Vertreter aus Politik, Geistlichkeit, Wirtschaft und dem öffentlichen Leben willkommen hieß. Gerade in den vergangenen Jahren habe sich das Bildungsangebot an die heutigen Gegebenheiten angepasst: Mit Frühförderung, Schulbegleitung und Jugendhilfe ermögliche das Michaels-Werk den Jugendlichen Chancen und gebe Impulse für die Zukunft.

Nicht ohne Grund sei für die Einladungen zum Festakt der Leitspruch "Nichts was der Zeit widersteht, ist dauerhaft, sondern was sich klugerweise mit ihr ändert" ausgewählt worden, verdeutlichte Müller. Eine Einrichtung wie das Michaels-Werk müsse sich stets weiterentwickeln und kommenden Herausforderungen stellen. Sein Dank galt allen, die mit Weitsicht und Tatkraft schon bisher die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt haben.

Fünf Säulen

Für den geschäftsführenden Vorstand Tassilo Heimberg ist das heutige Michaels-Werk ein Bildungsunternehmen mit gemeinnützigem Auftrag. Es stehe auf fünf gleichberechtigten Säulen: der Privaten Berufsschule Grafenwöhr mit Außenstelle in Regensburg, dem Internat für Berufsschüler, den Schulvorbereitenden Einrichtungen in Grafenwöhr und Vohenstrauß, der Jugendhilfeeinrichtung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und der Bereitstellung von Schulbegleitern. Das Michaels-Werk sei aus der Region nicht mehr wegzudenken und biete über 140 Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz.

Altlandrat Wittmann schilderte, wie sich Nächstenliebe und Hilfe gegenüber Bedürftigen im Wandel der Zeit verändert haben. Nach wie vor aktuell sei die Idee, die vor 40 Jahren zur Gründung geführt habe: "Jungen Menschen helfen und zur Selbsthilfe anleiten." Er ließ die baulichen Entwicklungen Revue passieren. Gleichzeitig rückte er in den Fokus, wie vielfältig und speziell die Aufgaben für Bildung, Förderung und Erziehung mittlerweile geworden sind. Im Anschluss ernannte der Aufsichtsrat zu Ehrenmitgliedern: Altlandrat Simon Wittmann, Dr. Josef Lechner und Pfarrer Hans Bayer als Dank für ihr unermüdliches Engagement um das Michaels-Werk.

Nach dem offiziellen Teil bestand die Möglichkeit, die Räumlichkeiten der Schule zu besichtigen. Abgerundet wurden die Feierlichkeiten nachmittags mit einem Sommerfest für alle Mitarbeiter auf dem Campus der Berufsschule.
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