Garanten für zufriedene Bürger

Mit einem Essen bedankten sich die Soziale Stadt und das Mehrgenerationenhaus bei all denen, auf die man zählen kann. Bilder: az (2)
Lokales
Grafenwöhr
10.02.2015
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Wer sich ehrenamtlich engagiert und dadurch andere Menschen unterstützt, macht das auf Kosten der eigenen Freizeit. Elisabeth Gottsche vom Mehrgenerationenhaus überreichte den Helfern deshalb "eingekochte Zeit".

Die Soziale Stadt und das Mehrgenerationenhaus (MGH) sind mit den verschiedenen Angeboten wie Rückengymnastik, Stricken und Häkeln oder Hutza-Nachmittage ein Segen für die Bürger in Grafenwöhr. "Ohne die Ehrenamtlichen wären wir gar nichts", stellte Sonja Kaatz, Projektleiterin des MGH, fest. Deshalb gab es für die freiwilligen Helfer zum Dank ein Essen und "eingekochte Zeit" - sprich selbst gemachtes Gelee von Quartiermanagerin Elisabeth Gottsche.

Bürgermeister Edgar Knobloch zollte den Ehrenamtlichen Respekt für die Hilfe in der Gemeinschaft. 2014 seien grob 1192 Freiwilligenstunden geleistet worden. Die Menschen würden immer abhängiger von der Hilfsbereitschaft anderer werden. "Gleichzeitig ist aber der Zusammenhang von Ehrenamt und Zufriedenheit eindeutig nachgewiesen", sagte Knobloch. Wo viel Ehrenamt geleistet werde, sei die Bevölkerung zufriedener und gesünder. Für den Rathauschef sei es das Mindeste, den Helfern einmal im Jahr Dankeschön zu sagen.

Freiwillige melden sich selbst

Vor dem Essen nannte Kaatz in einem kurzen Rückblick etablierte Selbstläufer wie die Rückenstärkungs-Gymnastik, Donnerstagsrunde, Handarbeits- und Tanzgruppe, Hutza-Nachmittage, Klöppelkurs, diverse Gesundheits- und Infoveranstaltungen sowie den "Kleinen Dienst". Bei den sporadischen Teilnahmen erinnerte sie etwa an das Kinderferienprogramm, die Errichtung der Bocciabahn, das Waldkinderfest und die Polizeipuppenbühne. Besonders freute sich Kaatz jedoch über die Hilfsbereitschaft der Bürger: "Es ist immer wieder schön, wenn jemand von selbst kommt und fragt: ,Ich würde gerne mitarbeiten, könnt ihr mich brauchen?'"

Astrid Blumentritt habe bereits mehr als 300 Stunden ihrer Lebenszeit in dieses Ehrenamt investiert. "Astrid ist die Seele des Hauses. Eine Person, auf die Hundert Prozent Verlass ist", sagte Kaatz. Auch Quartiermanagerin Elisabeth Gottsche dankte für die Bereitschaft. Ihr Herzblut liege in der Gestaltung und dem Unterhalt des Mehrgenerationengartens hinter dem alten Forsthaus. Sie hoffe zudem auf eine weitere gute Zusammenarbeit zwischen Mittelschule und den Senioren.
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