"Generalsanierung unabdingbar"

Bürgermeister Hans Donko die Grafenwöhrer Delegation über das 6,8 Millionen Euro-Projekt. Bild: do
Lokales
Grafenwöhr
08.10.2015
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Die Gedankenspiele des Stadtrats zur Generalsanierung der Stadthalle werden konkreter. Am Montagnachmittag machte sich der Bauausschuss ein Bild von der neuen Stadthalle in Erbendorf und von der generalsanierten Mehrzweckhalle in Kemnath.

In Erbendorf informierte Bürgermeister Hans Donko die Grafenwöhrer Delegation über das 6,8 Millionen Euro-Projekt. Im Mittelpunkt steht in Erbendorf die kulturelle Nutzung des Gebäudes. Dagegen sind die Räumlichkeiten in Kemnath auf eine Mehrfachnutzung für Schule, Sport und Kultur ausgelegt. Für den Grafenwöhrer Bauausschuss die bessere Gesamtlösung.

Pluspunkte der Stadthalle

Schon bisher gehörte die Vielfalt der Nutzungsmöglichkeiten zu den Pluspunkten der Stadthalle. Das ergab die Diskussion in der folgenden Besprechung im Sitzungssaal des Rathauses. Allerdings dominiere seit dem Bau der Stadthalle der Sport, stellten die Räte übereinstimmend fest. Übereinstimmung gab es auch über die Zukunft des Gebäudes. "Eine Generalsanierung ist nach 35 Jahren intensiver Nutzung unabdingbar, besonders die Kellerräume sind unter aller Kanone", urteilten einige Stadträte.

Gerald Morgenstern empfahl als nächsten Schritt, ein Anforderungsprofil für die künftige Nutzung zu erstellen und im Rahmen einer Gesamtüberlegung die Verwendungsmöglichkeiten für das Jugendheim einzubeziehen. Helmuth Wächter regte an, vor weiteren Planungsschritten sich erst die Vorstellungen der Vereinswelt anzuhören.

Auch der Kostenfaktor wird bei den weiteren Planungen eine Rolle spielen. Bürgermeister Edgar Knobloch versprach, die Bedingungen für eine staatliche Förderung abzuklären.
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