Grafenwöhr feiert 70 Jahre Frieden

Im Sitzungssaal unter dem Bild der Bombardierung Grafenwöhrs lud Bürgermeister Edgar Knobloch (Zweiter von rechts) Zeitzeugen und Organisatoren der Gedenkfeier ein (von links): Heimatvereinsvorsitzender Willi Buchfelder, Engelbert Reiter, Toni Wittmann, Georg Bräutigam, Georg Meiler, Monsignore Karl Wohlgut und Gerald Morgenstern. Bild: mor
Lokales
Grafenwöhr
01.04.2015
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Die Stadt erinnert an die Bombardierungen am 5. sowie 8. April 1945 und feiert gleichzeitig 70 Jahre Frieden. Pfarrer Bernd Wohlgut wird am Mittwoch, 8. April, um 17 Uhr den Gottesdienst in der Mariahilf-Kirche auf dem Annaberg halten. Der Annaberg mit seinen Felsenkellern war bei der Bombardierung Zufluchtsort. Toni Wittmann war damals vier Jahre alt, er wird nach der Messe und auf dem Rückweg zum Rathaus seinen Felsenkeller öffnen. Am Kriegerdenkmal wird der zivilen Opfer und der Soldaten gedacht, die bei den Angriffen starben.

Die Zeitzeugen berichten im Museum. Auch der damals 13-Jährige Georg Meiler erinnert sich. Engelbert Reiter überlebte als 16-Jähriger die Bombardierung. Bürgermeister Edgar Knobloch wird den Abend moderieren, Gerald Morgenstern hat Bilder zusammengestellt. Der Heimatverein übernimmt die Organisation.
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