Höhenluft statt Sturzflug

Helmuth Wächter (links) und Werner Drescher (Zweiter von rechts) wurden bei der Jahreshauptversammlung zu Ehrenmitgliedern des Segelflugvereins ernannt. Die Urkunden überreichte Vorsitzender Gerhard Döhrling (rechts). Dazu gratulierte auch dritter Bürgermeister Udo Greim (Zweiter von links). Bild: rgr
Lokales
Grafenwöhr
11.03.2015
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1338 Mal starteten in der vergangenen Saison die Maschinen des Segelflugvereins. Aber nicht nur hoch in der Luft tat sich was, sondern auch am Boden - bei einigen Festen. Bei der Jahreshauptversammlung im Vereinsheim zog Vorsitzender Gerhard Döhrling Bilanz.

"Der erste Segelflugbetrieb der Saison beziehungsweise die ersten Thermikflüge starteten am 23. Februar letzten Jahres", berichtete Döhrling. "Das Oberpfälzer Jugend-Vergleichsfliegen fand in Tirschenreuth und das Bayerische Jugend-Vergleichsfliegen in Eichstätt statt." Im April sei der Weg auf dem Flugplatz erneuert und teilweise neu asphaltiert worden. Ein schönes Erlebnis sei das gemeinsame Flugplatzfest in Erbendorf gewesen. Der Segelflugverein sei auch beim Waldkinderfest und beim Kindergartenfest der Katholischen Kindertagesstätte "St. Theresia" mit einer Ausstellung der ASW 19 B präsent gewesen.

Vorstand bestätigt

Bei der Neuwahl, die Helmuth Wächter leitete, wurden Gerhard Döhrling als erster Vorsitzender und Hans Stock als zweiter Vorsitzender sowie Holger Morgenstern als Schriftführer in ihren Ämtern bestätigt. Thomas Zaruba wurde als Schatzmeister gewählt. Dieser löst Werner Drescher ab. Als Kassenprüfer fungieren Theo Summer und Manfred Wagner. In den Vereinsausschuss wählten die Mitglieder: Theo Summer, Max Lang (Werkstattleiter), Eduard Bosser (Flugzeugwart), Harald Morgenstern (Jugendleiter), Stefan Döhrling, Marc Fuchs, Markus Hofmann, Michael Güntner, Werner Drescher und Aleksander Umov.

Neue Satzung entworfen

Tagesordnungspunkte bei der Jahreshauptversammlung waren unter anderem die Vorstellung der Entwürfe einer neuen Satzung und die Einführung einer Vereinsordnung. "Die aktuelle Satzung ist datiert vom 5. Juli 1963 mit Änderungen im Jahr 1975 und sollte der aktuellen Gesetzes- und Vorschriftenlage angepasst werden", erklärte Döhrling, der sich beim Aero-Club Erbendorf für das zurückliegende Jahr bedankte. "Hut ab vor dem, was hier geleistet wird", meinte dritter Bürgermeister Udo Greim. Die Jugendarbeit müsse außerdem weiter gefördert werden. Die Stadt wolle das unterstützen. "Wichtig ist dranzubleiben und nicht runterzufallen", meinte Greim.
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