"Im Dschungel der Geldanlagen"

Aufsichtsratsvorsitzender Hans Kammerer, Vorstand Thomas Keck (von links) und Vorstandsvorsitzender Herbert Meier (rechts) ehrten beim 3. Raiffeisentag in der Stadthalle Mitglieder für ihre Treue zur Genossenschaft. Bild:mor
Lokales
Grafenwöhr
01.10.2015
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6839 Kunden und 2580 Mitglieder zählte die Raiffeisenbank Grafenwöhr/Kirchenthumbach im Jahr 2014 - eine Steigerung um 164 Mitglieder. Beim dritten Raiffeisentag wurden Mitglieder für ihre Treue zur Genossenschaft geehrt. Vorstand Thomas Keck berichtete über die Entwicklung der Märkte.

Die Entwicklung der Mitgliederzahlen zeigt eine hohe Attraktivität der Mitgliedschaft, gab sich Vorstandsvorsitzender Herbert Meier überzeugt. Aufsichtsratsvorsitzender Hans Kammerer hob bei der Ehrung heraus, dass nicht Gewinnmaximierung um jeden Preis, sondern die Zufriedenheit der Mitglieder im Vordergrund stehe.

Wahl neuer Vertreter

Es sei wichtig, dass die Mitglieder durch die Wahl der Vertreter mitbestimmen könnten. "In diesem Jahr würden die Vertreter neu gewählt", warben Meier und Kammerer um neue Kandidaten. Hervorragend sei die Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat, die Vorstände dankten dem Gremium für ihre Arbeit. "Negativzinsen werden sie wohl kaum bezahlen müssen - die Zinsen werden aber noch länger auf niedrigem Niveau verharren", wiederholte Vorstand Thomas Keck seine Prognose vom vergangenen Jahr. Die Vermögensstrukturierung gewinne aufgrund der Niedrigzinsen immer mehr an Bedeutung.

Beratung wichtig

Als Privatmann sei es nicht einfach, im Dschungel der Geldanlagen den Überblick zu behalten - Beratung werde immer wichtiger. Genossenschaftliche Werte wie Solidarität, Partnerschaft und Transparenz mache die Raiffeisenbank zu etwas Besonderem, betonte Keck. Dank neuer Technik könne beim Beratungsprozess individueller Bedarf noch besser ermittelt werden. Tagesgeld reiche nicht mehr aus, um das Alter abzusichern. Wer sein Sparziel erreichen will, komme nicht daran vorbei, Wertpapiere beizumischen, unterbreitete Thomas Keck einen Anlagevorschlag. Mit geringem Risiko und einer erwarteten Rendite von 2,5 Prozent pro Jahr werde ein offener Immobilienfond angeboten.

Die Erträge seien zum Teil steuerfrei, allerdings eigne sich die Anlage nicht für Kunden, die kurzfristig über ihr Geld verfügen möchten. Sie sollte auf fünf Jahre getätigt werden, riet Vorstand Thomas Keck den Mitgliedern. Mit dem Zitat von Börsenguru Andre Kostolany: "Einen Tag strategisch Denken bringt mehr als 30 Jahre Arbeit" beendete Keck seinen Vortrag.
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