Katholische und evangelische Christen beten ökumenischen Kreuzweg
Holz auf Jesu Schulter

Katholische und evangelische Christen beteten und sangen beim ökumenischen Kreuzweg in der Friedenskirche. Bild: rgr
Lokales
Grafenwöhr
30.03.2015
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Den Kreuzweg Jesu aufs eigene Leben beziehen. Das war ein Rat der beiden Pfarrer beim ökumenischen Kreuzweg in der Friedenskirche. Es könne helfen beim Umgang mit Angst und Verzweiflung.

Stadtpfarrer Bernhard Müller und Pfarrer Dr. André Fischer begrüßten die Gläubigen in der Friedhofskirche zum ökumenischen Kreuzweg, den der Arbeitskreis "Ökumene" gestaltete. "Holz auf Jesu Schulter, von der Welt verflucht, ward zum Baum des Lebens und bringt gute Frucht...", wurde eingangs gesungen.

70 brennende Kerzen waren zu einem Kreuz angeordnet. Jesu Kreuzweg sei voller Angst und Verzweiflung gewesen. "Auch wir Menschen müssen oft Angst haben, wenn wir unseren Arbeitsplatz verlieren oder die Diagnose einer schweren Krankheit gestellt bekommen." Bei aller Angst gehe Jesus seinen Kreuzweg im Vertrauen auf seinen Vater. "Gott möge auch unser Vertrauen auf ihn stärken, denn er liebt uns unabhängig davon, was wir besitzen oder leisten."

Jesus wird sogar von seinen engsten Freunden verlassen. Auch das haben die Menschen oft erfahren müssen. Außerdem sollten Menschen Konsequenz zeigen, wenn es um zentrale Werte des Lebens geht. "Wenn wir verzweifelt sind, dürfen wir uns an Gott wenden und dadurch Trost und Hoffnung spüren." Die Gläubigen brachten dies in der Friedhorskirche zum Ausdruck: "Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke, mein Licht, Christus, meine Zuversicht. Auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht." Beide Pfarrer erteilten dazu den Segen Gottes.
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