Keine Kaffeesatzleserei

Bürgermeister Edgar Knobloch schnitt beim Frauenfrühstück neben der Butter auch politische Themen wie die Wahlfälschung an. Bild: mor
Lokales
Grafenwöhr
11.02.2015
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Für viele Frauen war es das erste Mal, mit einem Bürgermeister am Frühstückstisch zu sitzen - auch für einige Männer. Edgar Knobloch servierte dabei politische Kost.

Mit einem Glas Sekt und einem ausgiebigen Frühstücksbüfett empfing Postwirt Helmut Dostler die Frauen-Union zum Frühstück. Vor dem Essen verteidigte Bürgermeister Edgar Knobloch die Entscheidung gegen den Umzug der Verwaltung ins HSG-Gebäude: "Das Rathaus gehört in die Ortsmitte, viele Grafenwöhrer identifizieren sich mit dem Gebäude." Schwer sei, für das Haus am neuen Bauhof eine Nachfolgenutzung zu finden.

Weiter erklärte Knobloch, dass es genug Fachärzte gebe, aber zu wenig Zulassungssitze im Gebiet der Kassenärztlichen Vereinigung. "Weiden saugt uns die Ärzte weg", so Knobloch. Auch die Sanierung der Verwaltungsgebäudes am Markplatz müsse geplant werden - trotz steigender Schulden in den kommenden Jahren.

Nachwahlen ausgeschlossen

Ein Thema sei weiter die Wahlfälschung. Wann es zur neuen Wahl des Stadtrates kommen werde, sei offen. Das Verwaltungsgericht müsse unabhängig von den in Weiden laufenden Verfahren entscheiden, ob die Klage gegen die Wahlaufhebung abgelehnt wird. Ausgeschlossen sei eine Nachwahl bis zum 16. März, so dass auch die Listen neu aufgestellt werden.

Über diese und weitere Themen wurde über die Kaffeetasse hinweg zusammen mit den Stadträten Anita Heßler, Josef Neubauer, Gerald Morgenstern und Peter Lippiotta geplaudert. FU-Vorsitzende Monika Placzek dankte für den Besuch und lud zur nächsten Aktion der FU ein: Bereits am Sonntag steigt mit JU und CSU der Kinderfasching im Jugendheim. Neuwahlen folgen am 7. März und am 27. März sei eine Zoiglfahrt eingeplant. Zum Wellness gehe es im Herbst nach Berchtesgaden.
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