Keine Spur von Lampenfieber

Die Koala-Bären Mickel und Meckel haben ihren Spaß; aber wie sieht es mit dem Baum aus? Bilder: rgr (2)
Lokales
Grafenwöhr
19.03.2015
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Alle großen Schauspieler haben einmal klein angefangen. Mit ihren Nebenrollen beim Musical von Sin falta sind die fünf Neuen erst einmal mehr als zufrieden.

Die Koalas haben Spaß und können richtig abhängen. Aber was denkt wohl der Baum darüber? Die Auflösung gibt es am Freitagabend sowie am Sonntagnachmittag im großen Saal des Jugendheims. Das Musical-Team Sin falta entführt mit dem Bühnenwerk "Wenn Bäume sprechen" das Publikum in den australischen Urwald.

"Wir wollen unseren Zuschauern ein Musical zeigen, das neben der Geschichte eine Botschaft vermittelt und für alle Altersklassen geeignet ist. Ein Stück zu finden, das mit vielen schönen Gesangsrollen ausgestattet ist, wird aber immer schwieriger", erklärt Ute Groß. "Viele Jugendliche haben sich stimmlich gut entwickelt. Ihnen wollen wir gerne die Möglichkeit geben, ihr Talent zu zeigen", fügt die Leiterin des Jugendchors hinzu. Für die fünf Neuen im Team ist es gar nicht so schlimm, keine eigene Sprechrolle zu haben, im Gegenteil: Die 13-jährige Vanessa Trummer findet es schon spannend, genauso wie Alina Schaller, Sophia Jonak, Emma-Sophie Spachtholz und Daniel Böhm dabei zu sein. "Es macht echt Spaß, ist interessant und aufregend." Sie freuen sich darauf, bei dem Stück mit den vielen Choreinsätzen und bei einigen Tänzen mitwirken zu können.

Selbst genähte Kostüme

"Nicole Ertl hat uns schöne Kostüme genäht. Wenn wir dann noch von Regina und dem Team geschminkt werden, sieht das alles bestimmt richtig gut aus", schwärmt Alina. Sie darf sogar als Waldgeist, Begleiterin des Elements Wasser und Luft in drei Nebenrollen schlüpfen. Für die 17-jährige Veronika Bräutigam ist es schon das fünfte Musical. Sie wird in einer der Hauptrollen als Känguru zu sehen sein und unterstützt zu Beginn des Stücks ebenfalls als Waldgeist das Ensemble. "Im Original führen das Musical 48 Personen auf. So viele sind wir halt nicht, deshalb haben viele von uns mehrere Rollen", erklärt Veronika. Was ihr besonders an diesem Stück gefällt? "Für mich haben sich in den letzten fünf Jahren eigentlich nur die Mitwirkenden verändert. Zu Beginn war ich bei den "Kleinen" und mittlerweile gehöre ich schon zum "Alten Eisen", sagt sie. "Warum ich bisher jedes Jahr dabei war ist klar: Es macht Spaß, auf der Bühne zu stehen und in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Und die Lieder haben sich zu wahren Ohrwürmern entwickelt."

Carina Hoheisel ist ebenfalls seit Gründung des Musical-Teams mit dabei: "Beim ersten Stück ,Biene Maja' durften wir uns die Rollen aussuchen, wobei die Älteren natürlich ganz schnell die Hauptrollen untereinander aufgeteilt hatten", sagt die 15-jährige. "Wir waren damals einfach froh, dass wir als Glühwürmchen mit auf die Bühne durften." Natürlich hätte sie auch gerne eine Sprechrolle gehabt und somit eins der begehrten Headsets. Aber im Nachhinein betrachtet, sei es schon gut gewesen, denn ein bisschen Nervosität kommt dann doch hinzu. "Da passiert es schnell, wenn man vor so vielen Leuten spielt, dass man vielleicht seinen Text vergisst oder eine falsche Strophe singt."

Mickel und Meckel

Lukas Braun ist einer der vier männlichen Akteure und spielt den Tombidu. Dem 17-Jährigen gefällt besonders das Singen, Tanzen und Schauspielern. Am neuen Stück mag er die Lieder und mit einem Lächeln fügt er hinzu: "und, dass Fabian den Baum spielt." Theresa Reber und Milena Wegmann werden als zwei entspannte Koala-Bären mit den Namen Mickel und Meckel zu sehen sein.
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