Kinder setzen die Herbergssuche in Szene - Andacht für die Jüngsten kommt auch heuer gut an
Nur ein Stall als notdürftige Unterkunft

Für Familien mit Kleinkindern findet in Grafenwöhr bereits seit vielen Jahren eine eigene Weihnachtsandacht statt. Bei der "Herbergssuche" dürfen die Kinder, die sich trauen, auch aktiv mitmachen. Bild: myd
Lokales
Grafenwöhr
29.12.2014
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Für Stadtpfarrer Bernhard Müller und Kaplan Thomas Thiermann begann der Reigen der Weihnachtsgottesdienste auch heuer im Jugendheim. Bereits seit vielen Jahren ist es in Grafenwöhr eine schöne Tradition, Familien mit Kleinkindern am Nachmittag des Heiligen Abends zu einer der Altersgruppe angepassten Andacht einzuladen.

Das Angebot nutzten heuer so viele Familien, dass die Stühle in dem großen Kreis fast nicht ausreichten. "Ihr Kinderlein kommet" schallte es gleich zu Beginn durch den Raum. Die von Mädchen und Buben in Szene gesetzte Herbergssuche bildete den Kernpunkt der Andacht. Die Kinder verfolgten das Geschehen sehr aufmerksam. Maria und Josef wanderten von Haus zu Haus, aber wurden nicht eingelassen. Schließlich fanden sie als notdürftige Unterkunft einen Stall auf einer Schafweide. Den Hirten erschien ein Stern und Engel verkündeten die frohe Botschaft von der Geburt des Jesuskindes. Zu dem Lied "Wir senden ein Licht in die Dunkelheit, von einer Hand zur andern Hand" wurden Gläser mit Kerzen durch die Reihen der Andachtsbesucher gegeben.

Ingrid Hiller, die Leiterin der Krabbelgruppen, hatte die Feier auch heuer vorbereitet. Für musikalische Unterstützung mit Gitarre und Querflöte sorgte Eva Mayer. Mit "Stille Nacht" fand die Andacht einen feierlichen Abschluss.
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