Kopfüber im Fußraum

Die Feuerwehrmänner mussten auch dafür sorgen, dass der Golf nicht noch weiter die Böschung hinunter rutscht. Bilder: xri (2)
Lokales
Grafenwöhr
29.09.2014
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Schon wieder ein schwerer Verkehrsunfall in Grafenwöhr. Binnen einer Woche musste die Feuerwehr zum zweiten Mal eine schwerverletzte Person aus einem verunglückten Auto befreien. Diesmal prallte eine US-Amerikanerin gegen einen Baum.

Am Samstagmorgen war die 28-Jährige gegen 6.30 Uhr auf der Verbindungsstraße NEW 22 zwischen Dorfgmünd und Bruckendorfgmünd unterwegs. Wie die Polizei meldet, kam die Frau auf Höhe der Creußenbrücke mit ihrem VW-Golf aus bisher ungeklärter Ursache von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Anschließend blieb das schwerbeschädigte Fahrzeug an der Böschung liegen. Das Rote Kreuz brachte die Frau ins Klinikum nach Weiden.

Zuvor hatten die Rettungskräfte die schwerverletzte Fahrerin kopfüber im Fußraum des Beifahrersitzes gefunden. Um eine sichere und schonende Rettung sicherzustellen, ordnete Notarzt Professor Dr. Holger Rupprecht an, dass das Dach des Autos entfernt wird. Dies übernahm die Feuerwehr Grafenwöhr mit zwei Rettungsscheren.

Ebenfalls sicherten die Feuerwehreinsatzkräfte das Fahrzeug gegen ein weiteres Abrutschen. Mit einem C-Rohr stellten sie den Brandschutz sicher. Die Feuerwehr war mit der Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst sehr zufrieden.

Totalschaden

An die Einsatzstelle eilten auch Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer sowie Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz. Die Feuerwehren Gmünd und Grafenwöhr waren mit 33 Mann vor Ort. Den Einsatz leitete der Gmünder Gruppenführer Jonas Neubauer. Unterstützung erhielt er von den Kommandanten Tobias Schatz und Hans Pappenberger.

Die Helfer vor Ort aus Grafenwöhr um Jürgen Gebhardt übernahmen die Erstversorgung. Polizei und Militärpolizei nahmen an der Unfallstelle die Ermittlungen auf. Am Fahrzeug entstand Totalschaden von 12 000 Euro.
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