Lehrern fehlt der Nachwuchs

Uwe Prösl (Dritter von links) wird auch in den kommenden vier Jahren den Kreisverband der Lehrer leiten. Stellvertreter ist Rudi Lang (Zweiter von rechts). Dem Vorstand gehören außerdem (von links) Georg Nußstein, Siegfried Rupprecht, Silke Nußstein und Wolfgang Veigl-Meyer an. Bild: nn
Lokales
Grafenwöhr
15.04.2015
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Uwe Prösl bleibt an der Spitze der Eschenbacher Kreisgruppe des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV). Dabei ist er überzeugt, dass die nächsten vier Jahre nicht leichter werden.

In der Hauptversammlung im Hotel Post in Grafenwöhr sprachen die Mitglieder dem Eschenbacher Uwe Prösl einstimmig das Vertrauen aus. Stellvertreter bleibt Rudi Lang aus Neustadt am Kulm. Kassiererin ist wieder Silke Nußstein, Schriftführer Wolfgang Veigl-Meyer. Beisitzer sind Georg Nußstein und Wolfgang Schmidt (neu). Als Revisoren fungieren Siegfried Rupprecht und Rosemarie Schrott. Pensionistenbetreuerin ist Christl Nußstein. Neuer Pressemann ist Toni Waldmann, Vertreter der Schulleiter Otmar Buchmann.

Prösl blickte auf die Termine der vergangenen vier Jahre zurück. Wilhelm Trisl referierte mehrfach zu rechtlichen und schulpolitischen Fragen. Gut besucht waren verschiedene Betriebsbesichtigungen, etwa bei Siemens in Kemnath, Ofen Koppe in Eschenbach oder im Druckzentrum des "Neuen Tags".

Der Verband ließ die Schulen im Kreis mit der in der US-Stadt Newtown vergleichen. Eher genüsslich waren Brauereibesichtigungen in Kirchenthumbach und in Schlammersdorf. Immer gut besucht sind die Essen zum Schulabschluss und zu Weihnachten. Guten Kontakt pflegt der Kreisverband zur Bezirksvertretung. Ein Dank Prösls galt dem Vorstand. "Mitorganisieren, verwalten von Beiträgen, Pressearbeit, die Betreuung der Pensionisten und gute Ratschläge machen meine Arbeit leichter", bilanzierte Uwe Prösl.

Er versprach, vier weitere Jahre mit Freude und Einsatz zu arbeiten. Die Arbeit werde nicht leichter, es fehlten junge und engagierte Lehrer. Pädagogen werden nach erfolgreicher Prüfung nach Oberbayern oder Schwaben versetzt. Die Schülerzahlen seien rückläufig, genau wie das Interesse der Lehrer an der Verbandsarbeit, meinte der Vorsitzende. Gerade deshalb seien alle interessierten Pädagogen im westlichen Landkreis eingeladen, sich zu beteiligen.
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