Lkw fällt vom Himmel

Lokales
Grafenwöhr
05.03.2015
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Ein Lastwagen, der weit über dem Truppenübungsplatz in Grafenwöhr durch die Luft schwebt und viele Fallschirmspringer dazu. Die US-Armee beweist Sinn für dramatische Auftritte, auch bei Übungen.

Lasten, die man sonst nicht am Himmel vermuten würde und einige Dutzend Fallschirmspringer schwebten am Truppenübungsplatz Grafenwöhr vom Himmel. Das 4. Bataillon des 319. Luftlande-Feld-Artillerieregiments übte nach der Landung das Scharfschießen mit Artillerie-Haubitzen.

Luftlandeübungen gehören auf dem Übungsplatz mittlerweile zum laufenden Betrieb. Oft sind Hubschrauber, Transportflieger und Fallschirme westlich von Hütten zu sehen. Vergangene Woche übten die US-Fallschirmspringer der "4-319th" das Absetzen von "Heavy Equipment" mit anschließender Live-Fire-Übung. Aus den Hercules-Transportflugzeugen der Luftwaffe wurde unter anderem ein Hummer-Leicht-Lastwagen samt Haubitze abgeworfen. An Transportfallschirmen schwebte die Tonnen-Last zu Boden. In weiteren Flügen folgten rund 45 Luftlande-Artilleristen. Nachdem die Soldaten das Material ausgepackt hatten, prüften sie die 105-Millimeter-Haubitze vom Typ M 119 und brachten sie in Stellung. Geführt durch die Feuerleitung folgten Schüsse in die rund acht Kilometer entfernte Impact Area.

Die Soldaten des 4. Bataillons des 319. Luftlande-Feld-Artillerieregiments tragen den Beinamen "King of the Herd" (König der Herde) und gehören zu den beiden Luftlandeeinheiten, die seit 2013 in Grafenwöhr stationiert sind. Ihr vorheriger Standort war Bamberg. Aus Schweinfurt kam damals die 1. Luftlandeschwadron des 91. Kavallerieregiments nach Grafenwöhr. Beide Einheiten gehören zur 173. US-Luftlandebrigade, deren Hauptquartier in Vicenca in Italien liegt.
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