Markt auf Bewährung

Traditionell eröffnet die Messe auf dem Annaberg das Fest. Von 10 Uhr bis 18 Uhr dauert anschließend der Markt und die Feier zu Ehren der heiligen Mutter Anna. Bild: rgr
Lokales
Grafenwöhr
23.07.2015
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Schicksalstag für einen Grafenwöhrer Traditionstermin. Immer weniger wollten zu letzt beim Annamarkt einkaufen. Wenn es am Sonntag nicht besser wird, droht das Ende.

Die Stadt feiert die heilige Anna: Neben dem Fest im Stadtpark gibt es am Sonntag, 26. Juli, den Annamarkt. Von 10 bis 18 Uhr öffnen die Händler ihre Stände auf dem Marktplatz. Zeitgleich gibt es einen Trödelmarkt auf dem Marienplatz. Eröffnet wird der Tag aber schon um 9 Uhr auf dem Annaberg mit einer Messe zu Ehren der Namenspatronin des Festes.

150 Euro Hauptgewinn

Für den Annamarkt geht es um die Zukunft. Weil das Interesse zuletzt rückläufig war, diskutierte der Stadtrat bereits über dessen Ende. Eine Entscheidung dazu trafen sie nicht, auch weil sie den Erfolg der diesjährigen Auflage abwarten wollten. Sollte der Andrang von Händlern und Kunden nicht wieder zunehmen, geht die Diskussion für das nächste Jahr wohl weiter.

Auch die Geschäfte dürfen an diesem Sonntag zum Verkauf öffnen. Die Öffnungszeiten sind von 10 beziehungsweise 13 bis 17 Uhr. Der Wirtschaftsverein hat ein Preisausschreiben geplant. Die fünf Hauptgewinner bekommen Bares zwischen 50 bis 150 Euro. Außerdem gibt es Gutscheine und Sachpreise, wie ein Playmobilhaus, einen Rucksack, eine Armbanduhr und Kaffeemaschinen.

Feier am Kastenhaus

Um das Annafest kümmert sich auch in diesem Jahr die Feuerwehr. Das Fest beginnt um 10 Uhr mit einem Frühschoppen beim Festplatz am Kastenhaus. Mittags gibt es Grillspezialitäten. Ab 16 Uhr spielt die Blaskapelle Kirchenthumbach auf und eine Jugendgruppe sorgt dafür, dass sich die Kinder nicht langweilen.
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